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Band: White Wizzard
Album: Over The Top
Spielzeit: 46:51 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Earache Records
VÖ.: 12.02.2010
Homepage: www.whitewizzard.net und http://www.myspace.com/whitewizzard
Wertung: 9 von 10
Wer das erste Album "Highspeed GTO" zu Hause hat weiss was ihn bei einer neuen Scheibe der Jungs erwartet. Nein, stimmt nicht ganz. Da die Band bis auf Bassist Jon Leon komplett ausgewechselt wurde, und auch noch ein zweiter Gittarist dazu kam, hat sich der Sound auch verändert. Hatte das Debüt noch viele Hard Rock Einflüsse ist die Band heute mehr Old-School als fast alle Bands sie in den 80er Jahren aktiv waren.
Heisst. Wir haben hier eine hochexplosive Mischung aus Maiden, Priest, Jaguar, Raven, Diamond Head und ner gehörigen Portion US Metal. Gibt es sonst noch was Neues? Ja!
Die beiden neuen Gitarristen solieren als gäbe es kein Morgen und sie müssten Dave Murray und Adrian Smith beweisen dass es ein noch besseres Gitarren-Duo gibt.
Gut. An dem zweiten Punkt scheitern die Jungs zwar aber das ist auch nicht verwunderlich.
Kommen wir zum wichtigsten. Den Songs. Wie bereits erwähnt ist das Songwriting so Old-School dass ich hier nen feuchten Schlüpper kriege. "Over The Top", "Out Of Control", "Strike Of The Viper" oder "White Wizzard" sind geilstes Kraftfutter für alle die meinen das der Metal 92 gestorben ist oder einfach seit den 80ern festhängen.
Noch geiler wird es bei "Iron Goddess Of Vengeance" wenn die Jungs nach 84er Maiden klingen dass man direkt Angst kriegen kann. Aber was für geile Klampfenarbeit in dieser Nummer!
Die Riffs, geil. Die Solos, maidenwürdig. Die Hookline, ist Viagraersatz!!
Es sei noch zu erwöhnen dass mit Wyatt Enderson ein Sänger in Lohn und Brot steht der durchaus Akzente setzen kann. Er löffelt also nicht neben der famosen Gitarrenarmada her.

Da sich mit den Songs 2 und 3 auch ein paar Ausfälle eingeschlichen haben, die nur wegen den Solos bzw. der Gitarrenarbeit nicht komplett verrissen werden, muss ich hier trotzdem gewaltig abfeiern.
Ich reiss meiner Freundin ständig die Klamotten vom Leib, hüpfe moshend durch die Bude und lüpfe ein Bier nach dem Anderen.
Das alles sind Indikatoren für ein Album dass einfach so verflucht viel Laune macht dass ich mir spontan noch ein Bier aufreisse und nochmal auf Play drücke.

Die Freundin hat sich eh schon verdrückt und daher reiss ich die Anlge noch ein bisschen weiter auf und quäle die Nachbarn.
Prost und Metal On!!
Steve

 

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