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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Warhead - Hour Of Death

Band: Warhead
Album: Hour Of Death – Live 2000
Spielzeit: 79:25 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Timezone Records/Rough Trade
Homepage: www.warhead.de
Wertung: 7
15 Jahre haben WARHEAD laut Info schon auf dem Buckel und pünktlich zu diesem Jubiläum kommt nun eine Live CD heraus. So ganz verstehen kann ich dieses Jubiläum ehrlich nicht. Schließlich waren WARHEAD in meinen Augen von 2000-2005 aufgelöst. Damals verabschiedete sich Sänger/Gitarrist Björn Eilen und bis auf eine Live Bootleg CD (Live in München), welche 2001 erschien und von dürftiger Qualität war, waren WARHEAD leider Geschichte. Letztes Jahr erlebten die Jungs mit fast komplett neuer Besetzung (nur Drummer Peter Breitenbach ist Ur-Mitglied) ein Comeback und lieferten mit „Captured“ auch ein ordentliches Album ab. Diese Platte aber nun als 15-jähriges Jubiläum zu feiern, empfinde ich als etwas komisch. Aber egal. Auf den Inhalt kommt es schließlich an. Aufgenommen im Jahre 2000 (mit der alten Besetzung natürlich) auf der „Beyond Recall“-Tour überzeugt die Scheibe erstmal mit einer gigantischen Spielzeit von fast 80 Minuten. 17 Songs + Intro bekommen wir geboten, wobei der Großteil vom „Beyond Recall“-Album stammt. Leider schafften es nur drei Songs vom gigantischen Debüt (namentlich „Warhead“, „Let Me Die“ und „Good Christian“, und allesamt fast ans Ende der Setlist gesteckt) und fünf Stücke von Album Nummero zwo auf die Platte. Macht bei einem Konzeptalbum a la „Beyond Recall“ aber durchaus Sinn.  Und die Band präsentiert sich auch in guter Spiellaune. Gut, die Publikumsreaktionen sind etwas verhalten, aber da wurde zum Glück mal nicht studiotechnisch nachgebessert. Dass Sänger Björn Eilen bei den Tönen manchmal etwas daneben liegt ist auch nicht weiter schlimm. Passt einfach zur Authentizität der Scheibe. Somit kann man „Hour Of Death“ durchaus als gelungene, wenn auch nicht überragende Reise in die Vergangenheit bezeichnen, die wirklich Wahres für das Bare liefert. Denn als Bonus gibt es exklusiv noch 12 weitere Songs als Download oben drauf (5 Coversongs, das komplette 95er Demo und den allerersten WARHEAD Song „Time To Pay“).
 

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