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Italien entwickelt sich auch immer zu einem Pool der unterschiedlichen Rock und Metal Bands. So ist es nicht verwunderlich, das nun auch eine Hard Rock Band im Stile von DEEP PURPLE ihr Glück versucht. VOODOO HIGHWAY heißt die neue Hoffnung im Hard Rock Sektor. Dieser Tage veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Broken Uncle's Inn“. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen dem Bandleader Filippo Cavallini ein paar Fragen zur Bandgeschichte, zum Debüt und zu den weiteren Plänen zu stellen.
J.P: Hallo Filippo, vielen Dank das du mir ein paar Fragen zu eurem Debüt Album und zu eurer Band beantwortest. Wie immer bei einer neuen Band kommt als Erstes natürlich die Frage nach der Geschichte? Wie habt ihr euch kennengelernt und seit wann existiert die Band in ihrer jetzigen Form?
F.C: Hallo Julian! Ich beantworte deine Fragen gerne! VOODOO HIGHWAY wurden im späten Frühjahr 2010 gegründet ... offiziell ist die Band angelaufen, als ich mich entschied mich meinem Cousin und Bandkollege Gitarrist Matteo Bizzarri bei seinem neuen Band Projekt anzuschließen, welches er mit unserem Sänger Federico Di Marco gegründet hatte. Ursprünglich spielten wir unter dem Namen FLORIDA aber dann trafen wir Lorenzo Gollini (Schlagzeug) und meinen alten Bandkollegen Alessandro Duo (Orgel) und änderte den Namen in VOODOO HIGHWAY. Wir haben hart gearbeitet und sofort unsere erste EP („This Is Rock n 'Roll, Cocks!“) aufgenommen und dann haben wir die LP zwischen November 2010 und Januar 2011 mit dem großen Sound-Ingenieure Luca Magni und Simone Mularoni (Gitarre, DGM, EMPYRIOS) aufgenommen.
J.P: Ihr seht ja noch alle recht jung aus, genau weiß ich es ja nicht : - ). Wie kommt es dann das ihr doch dem etwas älteren Hard Rock komplett verfallen seit?
F.C: Um ehrlich zu sein mein Cousin Matteo und ich sind, seit wir Kinder waren, so etwas wie "Ritchie Blackmore Fetischisten". Lorenzo Gollini ist einer der letzten wahren Bluesmen auf der Erde und Federico ist eine Art Möchtegern Freddie Mercury. Nur Alessandro, auch wenn er der Älteste in der Band ist, hört sehr moderne Musik. Also wird sind vom Alter her in den Zwanzigern aber im Herzen sind wir Fünfzig Jahre alt... hoffentlich hilft es uns einige nette Mütter (Anmerkung des Redakteurs, um es mal vorsichtig aus zu drücken : - ) ) zu treffen!
J.P: Gibt es eine Message hinter dem Bandnamen? Klingt doch ein wenig ungewöhnlich.
F.C: Um ehrlich zu sein sie heißt nur so weil wir denken, es klingt gut .. hehe! Wir sind keine "Eierkopf-Band" (was man an der Tatsache sieht, dass der Opener der LP von einem richtig geilen Kerl handelt, der Sex mit einer übergewichtigen Frau hat). Die Idee kam mir, während ich auf der Autobahn unterwegs war und ich plötzlich den Wunsch hatte, "Voodoo" und „Mob Rules“ von BLACK SABBATH zu hören und ich hatte es nicht auf meinem I-Pod (verdammt!). Wir sind auch große Fans von Badlands Band, und sie haben ein Album so genannt ... klingt doch gut, oder nicht?
J.P: Euer Debütalbum „Broken Uncle's Inn“ kommt ja dieser Tag auf den Markt, ist es genauso wie ihr es euch vorgestellt habt? Wie und in welchem Zeitraum ist die Produktion gelaufen?
F.C: Ja Julian ...! Die Platte klingt so, wie wir es uns vorgestellt haben, wirklich. Luca Magni (großer Freund und Mitarbeiter) hat einen tollen Job in den Sonika Studios (in Ferrara, unserer Heimatstadt) gemacht! Wir hatten eine wirklich tolle Zeit mit Alkohol, wilden Diskussionen und der Aufnahme. Der schöne Herbst und Winter in unserer kleinen Heimatstadt bildeten ein gutes Szenario für unsere musikalischen Untaten! „Broken Uncle’s Inn“ wurde in den Domination Studios (San Marino) von Simone Mularoni, im Januar 2011, gemischt und gemastert. Einer der besten Tonmeister in der heutigen Zeit...seine Arbeit war großartig! Wir sind wirklich sehr zufrieden!!
J.P: Das Cover passt ja perfekt zu eurer Musikrichtung. Es hat einfach einen gewissen Charme. Worauf basiert es denn? Wie kam ihr darauf gerade dieses Cover zu verwenden?
F.C: Nun ... „Broken Uncle’s Inn“ ist dem typischen und extravaganten Charakter unserer Heimatstadt (Ferrara) gewidmet. Der Ort, den man auf dem Cover sehen kann, ist eine realistische Darstellung einer Kneipe, die wir abends immer gerne besuchen. Dort trafen wir vor einiger Zeit dann diesen Mann (ein wirklich cooler Tpy .. ciao Massimo!). Das Cover-Artwork wurde von meiner Freundin Silvia Favarato gemalt ... sie ist zwar nicht so ganz überzeugt davon (sie hatte nur fünf Tage Zeit es zu erstellen), wir finden aber, das es genau diese düstere und magische Atmosphäre jener Sommernacht einfängt, in der wir das Album komponiert haben. :-)
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