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DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

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Band: Voodoo Circle
Album: Broken Heart Syndrome
Spielzeit: 56:40 min
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Veröffentlichung: 25.02.2011
Homepage: www.myspace.com/voodoocircleband
Wertung: 9 von 10
Ich bin schockiert, das selbstbetitelte Debüt dieser extrem geilen Band VOODOO CIRCLE fand hier auf Rockingboy keine Berücksichtigung. Na mal sehen das wird sich bestimmt nachholen lassen. Hier an dieser Stelle gibt es aber, für die Fans, gute Nachrichten zu vermelden. Der Nachfolger ist da! Alex Beyrodt (Gitarre, PRIMAL FEAR, SILENT FORCE) und seine Mannen haben sich erneut zusammen getan um mit „Broken Heart Syndrome“ ihr zweites Werk einzuspielen. Schon auf dem Debüt „Voodoo Circle“ scharrte Alex eine illustre Mannschaft, die sich, bis auf den Schlagwerker Posten, bis heute nicht großartig veränderte, um sich. Mat Sinner (Bass, PRIMAL FEAR, SINNER), David Readman (Gesang, PINK CREAM 69), Jimmy Kresic (Keyboard) und der für Mel Gaynor neu hinzugestoßene Markus Kullmann (Schlagzeug, DEZPERADOZ) bilden, mit natürlich Alex selbst, die aktuelle Besetzung. Das Debüt konnte sehr gute Kritiken einfahren und überzeugte mit einer genialen Gitarrenarbeit von Axel, der hervorragenden Gesangsleistung von David Readman und richtig geilen Melodien. Alex zollte damals seinen Heroes RAINBOW, BLACK SABBATH und YNGWIE MALMSTEEN Tribut, wo wir auch gleichzeitig die Marschrichtung für das mir nun vorliegende neue Werk vorgegeben hätten. Satter Hard Rock bzw. Melodic Rock! Aber auch Melodic Metal Einflüsse waren auf dem Debüt zu hören und auch diese werden uns nun wieder in gedrosselter Form begegnen. So viel sei schon mal vorab gesagt. Das neue Meisterwerk „Broken Heart Syndrome“ wurde erneut von Erfolgsproduzenten Dennis Ward produziert und abgemischt.
Genug der Vorreden, auf ins Getümmel!
Mit „No Solution Blues“ bekommen wir als Opener einen Track präsentiert den wir so vom selbstbetitelten Debüt nicht kennen. Hier sind nicht so viele Metaleinflüsse erkennbar, sondern es geht eher in die Richtung Melodic Rock. Meister Beyrodt zeigt hier so richtig was er auf der Pfanne hat. David’s Gesang ist ausdrucksstark wie eh und je und der neue Schlagwerker Markus macht seine Sachen auch sehr gut. Nichts zu meckern von meiner Seite, eine coole Nummer zum Einstieg.
Mit „King of your Dreams“ geht es ein wenig ruhiger weiter. Ruhiger aber nur auf die Geschwindigkeit bezogen, ansonsten knallt das Teil nämlich wie zuvor auch schon mächtig. Hier kommt man dem Debüt schon wieder ein klein wenig näher was die Songstruktur angeht. Hervorzuheben ist hier wieder die erstklassige Gesangsleistung von David.
„Devil’s Daughter“ kehrt wieder etwas mehr zu den Rock Wurzeln von Alex Beyrodt zurück. Von der Struktur her ein sehr außergewöhnlicher Track. Der gefühlvolle wie auch ausdrucksstarke Gesang, die punktgenaue Schlagzeugarbeit und wieder das geniale Gitarrenspiel von Alex Beyrodt sind die Hauptmerkmale dieses Songs
„This could be Paradise“ könnte auf dem Debüt stehen. Hier tönt wieder mehr die Melodic Rock Seite raus. Der Chorus ist hier absolut mitreißend und geht recht gut ins Ohr. Eine nette Abwechslung, dieses abwechseln der Stilrichtungen. Gefällt mir gut.
Fast in der Mitte des Albums folgt mit „Broken Heart Syndrome“ der Titeltrack. Hier haben wir es mit einem Midtempo Rocker zu tun, der wieder ein Mal von dem Gesang dominiert wird. Der gute Chorus und das druckvolle, schnörkellose Gitarrenspiel, machen die Nummer extrem eingängig. Im Mittelteil haut Alex ein Gitarrensolo erster Güte raus.
Das folgende „When Destiny Calls“ geht in dieselbe Richtung von „This could be Paradise“, auch hier ist alles im grünen Bereich und der Song läuft gut rein.
Zum Abschluss der Platte wird uns mit „I’m in Heaven“ und „Wings of Fury“ ein cooler Doppelkracher präsentiert, wo die Jungs noch mal all ihre Facetten präsentieren und der Hörer gut gelaunt nachdem letzten Ton zurücklassen.

Anspieltipps:

Ein hohes Niveau wird hier durchweg geboten. Für mich stechen aber ganz klar, „No Solution Blues“, „This could be Paradise“ und „I’m in Heaven“ hervor.

Fazit :

Alex Beyrodt ist doch immer wieder für Überraschungen gut. Nachdem starken Debüt das vor Melodic Rock/Metal Einflüsse nur so strotze, präsentiert er uns hier mit seinen Mannen einen Scheibe die immer wieder zwischen, eben dem angesprochenen, Melodic Rock/Metal sowie Hard Rock springt. Somit ist hier viel Abwechslung geboten und der Hörer bekommt viel für sein Geld. Die Mannschaft die er um sich gescharrt hat ist natürlich nur vom Feinsten und über deren Qualität braucht man nicht streiten. David Readman’s Gesang gefällt mir hier, wie auf dem Debüt auch schon, besser als bei seiner Stammband PINK CREAM 69. Alle liefern hier wirklich einen astreinen Job ab. Für meinen Geschmack war das Debüt einen Tick besser, aber auch nur weil ich mehr auf das Melodic Metal/Rock Zeugs abfahre. Trotzdem kann ich hier ohne Probleme 9 Punkte zücken, einen Platz in unserer Hall Of Fame vergeben und eine klare Kaufempfehlung für alle Melodic Rock Anhänger aussprechen!

Trackliste:

01. No Solution Blues
02. King Of Your Dreams
03. Devil's Daughter
04. This Could Be Paradise
05. Broken Heart Syndrome
06. When Destiny Calls
07. Blind Man
08. Heal My Pain
09. The Heavens Are Burning
10. Don't Take My Heart
11. I'm In Heaven
12. Wings Of Fury

Julian
 

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