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Band: Von Benzo Album: Von Benzo Spielzeit: 58:15 min Plattenfirma/ Vertrieb: Orange Haze Productions/Soundpollution VÖ: 25.09.2009 Homepage: www.vonbenzo.net Wertung: 8,5 Wow! Was für einen fetten Brocken Rock N Roll haben die Schweden VON BENZO denn verdrückt? Da drückt der Bass, die Gitarren wummern, die Drums treiben und die rotzig tiefe Stimme von Frontmann Jay rockt sich die Seele aus dem Leib. Fast als würden die BACKYARD BABIES einen leicht moderneren Sound einschlagen. „And The Dead Said No“ ist ein Hit, „Let Myself Go“ saustark, „Poison“ könnte glatt von NICKELBACK stammen, wenn nicht die rotzige Attitüde den glatt gebügelten Sound der Kanadier in Grund und Boden spielen würde. Bei „Sad Dead Me“ dominieren dann melancholische ruhige Töne, doch auch hier lassen VON BENZO meine Füsse automatisch mitwippen. Als dann bei „I'm On My Way“ neben den hypnotischen Drums auch noch die Hammond Orgel dezent zum Einsatz kommt, bin ich endgültig verloren. VON BENZO verbinden den Rotzrock der BACKYARD BABIES mit einem Hauch Seventies und ordentlich Southern Rock. Man glaubt fast die Flasche Jack Daniels durch die Boxen zu hören. Mit „Bad Father, Bad Son“ haben die Schweden auch eine ordentliche Ballade am Start. Schwachpunkte? Keine. Jedenfalls nicht wirklich. Gut, unter die 15 Songs haben sich auch ein paar eher durchschnittliche Nummern eingeschlichen, doch trotzdem ist VON BENZOs Debüt ein Muss für jeden gestandenen Rock N Roller. Und auch wenn VON BENZO behaupten, dass „MTV Killed Rock N Roll“ ist deren Debüt der beste Beweis, dass dem nicht so ist und niemals sein wird. Die Jungs würde ich sehr gerne mal live sehen, ich glaub, die rotzen alles in Grund und Boden. Eines der stärksten Debüts des Jahres.
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