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DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

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 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Vinder_cover

Band: Vinder
Album: Vertigo
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma/Vertrieb: Vinder Records
Veröffentlichung: 19.02.2011
Homepage: www.vinder.de
Wertung: 4,5 von 10
VINDER ist eine neue Power Metal Kapelle aus Deutschland, die sich im Jahre 2001 gründete. Ralf Schulz (Schlagzeug, Ex-TYRAN' PACE, Ex-SINNER) und Thomas „Huyz“ Mössinger (Bass, JUST PRIEST) beschlossen zusammen Musik zu machen und sammelten erste Songideen. Man suchte nach einem geeigneten Gitarristen und fand diesen in Oliver Kaufmann (Ex TYRAN PACE). Man verstand sich auf Anhieb gut und VINDER waren damit geboren. Es sollte aber noch bis zum Jahre 2005 dauern, bis man mit „Visions of Time“ das erste Album veröffentlichen konnte. Kurz danach stieß mit Dirk Schäffner (Ex- THE ARMADA) ein neuer Sänger zur Band. Mit diesem war man in der Lage, der Band ein neues Gesicht zu geben und man nahm neue Songs auf. Diese entwickelten sich zu einem Konzept und aus diesem entstand dann, das mir nun vorliegende zweite Werk, „Vertigo“. Als kleines Schmanckerl liegt der neuen Scheibe ein Comic mit der gesamten Story bei, die auf diesem Konzept basiert.
Tja viel mehr Infos gibt die Promoinfo leider nicht her. Die Einflüsse bzw. die Spielweise kann man sich denken, wenn man die bisherigen Stationen der einzelnen Musiker betrachtet. Power Metal deutscher Prägung wird uns hier geboten.
Als Opener wird uns „The Letter/Dark Horizon“ kredenzt. Auf eine sehr lange instrumentale Einleitung, die ordentlich Stimmung erzeugen soll, folgt ein schneller Nackenbrecher Track der ordentlich vorgetragen wird. An den Gesang muss man sich aber erstmal gewöhnen. Hoch und aggressiv schlägt er uns entgegen. Die Nummer an sich ist ganz ok, fällt aber nicht gerade sehr auf. Mir ist der Gefrickel Anteil auch zu hoch.
Mit dem folgenden „Where Evil dwells“ machen es die Jungs finde ich besser. Der Song kommt sofort zur Sachen und geht voll auf die Zwölf. Der Chorus ist hier auch um einiges griffiger, was die Nummer einfach wesentlich eingängiger macht als der Opener.
„Face in the Mirror“ geht langsam los, bevor wieder die knallharten Riffs ausgepackt werden. Geschwindigkeitsmäßig schaltet man hier einen Gang zurück, wir bewegen uns hier eher im Midtempobereich. Ansonsten hat der Track aber nicht viel Neues zu bieten. Der Chorus ist ok, der Gesang ok, alles ist nur ok. Nichts was einen richtig vom Hocker haut.
Endlich kommt mit „In my Head“ ein bisschen Glanz in die Hütte. Wesentlicher melodiöser als zuvor und mit einem klasse Chorus ausgestattet, weiß die Nummer auf Anhieb zu gefallen. Auch der Gesang von Fronter Dirk ist hier wesentlich variabler. Warum nicht gleich so meine Herren? Gefällt mir gut.
Wenden wir uns mal dem Titelstück „Vertigo“ zu. Dieser hat wieder mehr Geschwindigkeit aufzubieten und ist ein reines instrumentales Stück. Sowas mag ich ja ganz und gar nicht, ein instrumentales Stück als Titelsong. Zeugt nicht gerade von Kreativität.
„Funny Games“ folgt als Nächstes. Kein Hochgeschwindigkeitstrack, trotzdem ist hier ordentlich Druck dahinter und etwas mehr Melodie hält wieder Einzug. Der Chorus geht auch vollkommen in Ordnung. Mit einer der besseren Nummern bislang, auch wenn wir es hier wieder nicht mit dem absoluten Überhit zu tun haben.
Der Abschluss mit „The Reckoning/It’s me“ hat zwar eine ordentliche Spielzeit, aber sonst kann ich dem Ganzen nicht viel abgewinnen. Der teilweise mehrstimmige Gesang lässt mich doch etwas sprachlos zurück, irgendwie passen die Stimmen manchmal nicht so recht zusammen. Da es sich auch noch ziemlich in die Länge zieht, kommt irgendwann einfach Langeweile auf…

Anspieltipps:

Viel Einheitsbrei erwartet uns hier, mit beiden Augen zudrücken kann ich euch „In my Head“ und „Funny Games“ empfehlen.

Fazit :

Hier fällt ein Fazit wirklich schwer, richtig überzeugen konnte mich die Platte zu keiner Zeit. Manchmal haben VINDER ganz gute Ansätze, machen das Ganze dann aber mit zu viel Gefrickel oder mit zuviel musikalischem Durcheinander wieder kaputt. Sorry Jungs, die Idee mit dem Comic und das Konzept in aller Ehren, aber musikalisch reicht es einfach absolut nicht um aus den immer mehr wachsender Anzahl, guten bis sehr guten; Veröffentlichungen heraus zu stechen. Was mir ebenfalls sauer aufgestoßen ist, ist die fehlerhafte  und recht dürftige Promoinfo. Als professionelle Band sollte man doch dort ein wenig mehr Wert drauf legen! Leider nur 4,5 Punkte.

Trackliste:

01. The Letter/Dark Horizon
02. Where Evil dwells
03. Face in the Mirror
04. In my Head
05. Vertigo
06. Funny Games
07. Secret Door
08. Diary of a Child
09. The reckoning/It’s me

Julian
 

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