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Band: V8Wankers Album: Iron Crossroads Spielzeit: 45:05 min. Plattenfirma/ Vertrieb: SPV/Steamhammer Homepage: www.v8wankers.de VÖ: 15.04.2011 Wertung: 7,5 von 10 Ui Ui Ui, … was muss ich denn da entdecken? Auf ROCKINGBOY hat eine der coolsten Rotz Rock Kapellen Deutschlands, bisher noch keine Beachtung gefunden. Tja, dann wird es mal allerhöchste Zeit dies nachzuholen! Die Offenbacher Rabauken von V8Wankers beehren uns in regelmäßigen Abständen, um uns in Erinnerung zu rufen, wie dreckiger, harter Rock'n'Roll heutzutage klingen muss. „Iron Crossroads“ ist als Anschauungsmaterial bestens dafür geeignet.
Das inzwischen sechste Studioalbum beherbergt wieder eine Menge Rock'n'Roll, Riff Rock, Punk und Rockabilly. Das neue Material bietet soundtechnisch zwar keine Neuerungen, es hat sich aber einiges im Hause der V8Wankers getan. Man wechselte das Plattenlabel (vorher Remedy Records, jetzt SPV) und auch auf dem Produzentensessel thront nicht mehr Uwe Lulis (Ex GRAVE DIGGER und REBELLION), der sich für die Produktion der letzten 3 Alben verantwortlich zeigte. Ihn ersetzte der bekannte Tommy Newton (Ex VICTORY, Produzent von U.F.O., HELLOWEEN, STEELER etc.). Dieser Wechsel macht sich nicht bemerkbar, denn auch der Ex VICOTRY Gitarrist zimmerte den Jungs den passenden, druckvollen Sound auf ihre zarten Leiber. Das aktuelle Line-Up besteht aus: - Lutz Vegas – Vocals - Schmuddel – Guitar - Blind Ferenc – Guitar - Marc De Vil – Bass - David Green – Drums Auf „Iron Crossroads“ werden ausschließlich Midtempo- bis rasant schnelle Rock'n'Roll Nummern geboten. Wie von ihnen gewohnt, erinnern diese Stücke stark an ROSE TATTOO, AC/DC, VOLBEAT und werden mit Punk Rock Anleihen angereichert. Manche, sogenannte Kritiker, werden mit Sicherheit von Stagnation schreiben. Diese Meinung vertrete ich nicht, sondern für mich bieten die Jungs seit Jahren cooles Material auf einem gleich bleibenden, guten Niveau. Trotzdem habe ich bei „Iron Crossroads“ etwas zu bemängeln. Diesmal schaffen die Jungs es nicht, mich von ihrem songwriterischen Talent bei allen Songs zu überzeugen. Bei einigen Stücken fehlt der Band einfach das Gespür die Nummern bis zum Schluss auf einem gleichbleibenden Niveau zu halten. „I Am The Kind Of Guy Who Gets Away With Murder“ fängt sehr stark an und erinnert mich von den Riffs an AC/DC. Ab der Mitte des Songs tut sich aber nichts mehr, sondern wiederholt sich einfach nur. Der Song hätte gut eine Minute kürzer sein können. Mit einem ähnlichen Problem sieht man sich bei „Your Name“ konfrontiert. Ich weiß nicht wie oft Lutz Vegas die Wörter „Your Name“ im Refrain wiederholt, denn irgendwann habe ich entnervt, innerlich abgeschaltet. Das war es auch schon mit dem Genörgel, denn ansonsten bietet „Iron Crossroads“ grundsolides Material.
Trackliste: 1.) Sworn To Fun Second To None 2.) Winner 3.) Lone Wolf No Club 4.) I Am The Kind Of Guy Who Gets Away With Murder 5.) Iron Crossroads 6.) Your Name 7.) Sweet Blood 8.) You Hate Me I Am So Glad 9.) Dirty Old Man 10.) SBM (Stop Bugging Me) 11.) Give It To Me 12.) Gone Electric 13.) Ride The Rocket 14.) Live By Rock n Roll Die By Rock n Roll
Damit ist auch schon alles über „Iron Crossroads“ gesagt. Eine ideale Platte, um auf der Autobahn richtig auf das Gaspedal zu treten und sich ein bisschen wie ein Outlaw zu fühlen. Wer Rotz Rock der besseren Art zu seinen Faves zählt, kann hier ohne bedenken zugreifen. Aufgrund der von mir genannten Schwächen im Songwriting, gibt es 7,5 Benzinkanister. Götz
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