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Uriah_Heep_-_Into_The_Wild

Band: Uriah Heep
Album: Into The Wild
Spielzeit:: 52:54 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood
Homepage: www.uriah-heep.com
VÖ: 15.04.2011
Wertung: 7,5 von 10
Auch wenn von der Urformation bei URIAH HEEP nur mehr Mick Box übrig geblieben ist, treiben die Rocker doch schon seit über 40 Jahren ihr „Unwesen“ im Musikbusiness. Und wie sie mit ihrem 2008er Album „Wake The Sleeper“ eindrucksvoll bewiesen haben, gehören sie noch lange nicht zum alten Eisen. URIAH HEEP euch genauer vorzustellen, hieße Eulen nach Athen zu tragen und ich halte das echt für überflüssig. Schon bei den ersten Tönen von „Nail On The Head“ wird klar: URIAH HEEP rocken wie eh und je. Der mächtige Groove, der warme erdige Sound und die üblichen drei Akkorde verweben URIAH zu einem feinen Stoff und ich lasse mich gerne begeistern. Besonders live dürfte der Song eine Bank werden. Richtig schön schnell rast dann „I Can See You“ aus den Boxen, hier wummert der Bass, die Keys flitzen und Frontmann Bernie Shaw liefert eine grandiose Leistung. Der nun folgende Titelsong hat mich anfangs auch begeistert, ich muss aber gestehen, dass sich dieser relativ bald abnutzt, so richtig springt der Funke nicht mehr über. Jedenfalls bei mir. Ich kann euch nicht mal erklären, warum. Bei „Money Talk“ muss ich natürlich erst mal an ACDC denken. Allerdings ist der URIAH HEEP Song allenfalls Durchschnittsware. Besonders die Keyboards nerven eher als dass sie mich überzeugen, insgesamt eher schwach also. Erst als das Tempo dann bei „Trail Of Diamonds“  raus genommen wird, gehen meine Mundwinkel wieder weit nach oben. Grandios, atmosphärisch, tolle Melodien, schöne Keys und Bernie Shaw in absoluter Höchstform. Gänsehautsong, ehrlich. Auch das eingängige „Southern Star“ ist wieder richtig gut geworden, doch danach flacht das Album leider ein wenig ab. „Believe“ klingt irgendwie austauschbar, „Lost“ hat sich spätestens nach dem 15. Hören aufgelöst und ich ertappe mich dabei immer öfter nach der Skip Taste zu greifen. Da auch „T-Bird Angel“ und „Kiss Of Freedom“ zwar ordentlich geworden sind, mich aber dennoch nicht vom Hocker hauen, muss ich leider sagen, dass ich nach dem starken Beginn mehr erhofft habe. Was bleibt ist ein weiteres gutes Album in der langen Diskographie URIAH HEEPs, das aber nicht ganz zum Klassiker heran reifen wird. Ich kann mich aber auch täuschen.
Markus

Uriah Heep - Official Bootleg

Band: Uriah Heep
Album: Official Bootleg Volume II – Live in Budapest Hungary 2010
Spielzeit: CD 1: 50:20 min., CD 2: 45:15 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Edel Music/ear Music
Homepage: www.uriah-heep.com
VÖ-Datum: 24.09.2010
Wertung: 6,5 von 10
Live gehören URIAH HEEP noch immer zu einer der ganz großen Bands, die mit ihrer unglaublichen Spielfreude wirklich jede Konzerthalle rocken. Von ihrem Auftritt in Budapest ist nun dieses Tondokument veröffentlicht worden, welches glücklicherweise im Albumtitel andeutet, was den geneigten Hörer hier erwartet. Denn die Soundqualität hat wirklich nicht mehr anzubieten, als ein Bootleg. Gerade zu Beginn des Albums möchte desöfteren die Skip Taste von mir gedrückt werden. Da nützt es auch wenig, dass die Band bereits ab „Return To Fantasy“ Vollgas gibt, wenn man vieles einfach nicht hört, da der Soundbrei vieles erstickt. Auch „Only Human“ wird eigentlich voller Elan dargeboten und als bei „The Wizard“ die Stimmung im Publikum richtig gut wird, fängt die Magie des Konzerts langsam zu wirken an. Und mit „Free Me“ nimmt die erste CD dann auch Fahrt an, nur um sofort danach vorbei zu sein. Wenn man dann ganz schnell die zweite CD reinlegt, ist man spätestens ab „Gypsy“ wieder ein wenig im Geschehen gefangen und kann das restliche Konzert mit den Hits „Easy Livin'“ und „Lady In Black“ dann endlich genießen. Trotzdem ist durch die bescheidene Soundqualität dieses Doppelalbum nur etwas für absolute HEEP Fans und Komplettisten, da der Backkatalog der Band eh schon gut gefüllt ist.
Markus

uriah heep - celebration

Band: Uriah Heep
Album: Celebration – Forty Years Of Rock
Spielzeit: 62:23 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Ear Music/Edel
Veröffentlichung: 18.09.2009
Homepage: www.uriah-heep.com oder www.myspace.com/uheep
Wertung: ohne Wertung
Zweifelsohne sind URIAH HEEP eine sehr bedeutende Rockband, die unzählige andere Musiker beeinflusst hat und sich stets treu geblieben ist. Und das über sage und schreibe 40 Jahre. Das ist natürlich ein guter Grund, um das Glas auf Bernie Shaw, Mick Box und die anderen Jungs zu erheben und ordentlich zu feiern. Treffend bezeichnet kommt zum Jubiläum eine Best Of Scheibe namens “Celebration – Forty Years Of Rock” in die Läden. Bei den 14 Stücken handelt es sich um 2 neue Songs (“Only Human” und “Corridors Of Madness”) sowie 12 neueingespielte Hits, u.a. “Bird Of Prey”, “Free Me”, “Gypsy”, “Easy Living” und “Lady In Black”. Die neuen Versionen sind relativ nah am Original gehalten und fangen den Flair des jeweiligen Originals gut ein, verpassen aber sämtlichen Kompositionen einen zeitgemässeren Sound. Die beiden Neuzugänge können sich gegenüber den Klassikern gut behaupten und speziell der Opener “Only Human” ist ein kleiner Hit geworden. “Celelbration” ist also ein rundes Paket, das auch für eingefleischte Fans, die vielleicht nicht so viel von Neueinspielungen halten, in Form der beiden neuen Songs einen Kaufanreiz bietet. Und zudem begeben sich die Herren diesen Winter auf große Jubiläumstour, die auch 12 Mal in Deutschland halt macht. Dort werden URIAH HEEP mit Sicherheit ein Feuerwerk ihres Könnens und ihrer Einmaligkeit zünden, so dass jeder sagen kann: Raise your glasses and celebrate this great Rockband!
Stefan

 

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