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Band: Until I Sleep Album: EP 2011 Spielzeit: 27:01min Plattenfirma: Eigenvertrieb Veröffentlichung: bereits veröffentlicht (27.5.2011) Homepage: www.myspace.com/untilisleeprocks WERTUNG: 7 von 10
Hoppla, eine junge Band aus Lohne, quasi in meiner Nachbarschaft, legt mit der schlicht „EP 2011“ betitelten 5track EP bereits ihr drittes Werk (nebst Demo) seit 2006 vor und ich weiß von nix ?
Könnte vielleicht daran liegen daß mir der Stil (Melodic Screamo/Metalcore) den UNTIL I SLEEP sich auf die Fahnen geschrieben haben, eigentlich nie besonders gefallen hat.
Schade eigentlich denn die fünf Jungspunde aus dem Oldenburger Münsterland machen Ihre Sache sehr gut. Die fünf Tracks knallen ordentlich vor den Latz, lassen aber hier und da Zeit zum Luftholen. Laut Bandbio handelt es sich bei UNTIL I SLEEP um eine „Mischung aus Melodie und Wut“. Typisch für den Stil der Band sind die hauptsächlich rausgepressten bzw. geschrieenen Vocals von Sänger Hendrik Meiners der hier und da aber beweist daß er auch den klaren Gesangsstil, den ich persönlich mir wesentlich häufiger gewünscht hätte, beherrscht. Dies ist auch der Punkt an dem ich meine Kritik ansetzen muss, der mir dieses Genre schon immer ein wenig vermiest hat: Das dauerhafte rumgeschreie; etwas mehr von der angekündigten Melodie hätte der Scheibe unheimlich gutgetan.
In Sachen Songwriting haben sich UIS überhaupt nix vorzuwerfen, das ist nebst instrumentaler Umsetzung der guten Vorgabe absolut gelungen.
Objektiv betrachtet werden Anhänger der Musikrichtung ihre helle Freude an der EP haben, denn das Gesamtpaket ist absolut stimmig. Die junge Band hat eine Menge Potenzial, wir werden sicher noch von ihr hören.
Anspieltipp: The Unintended Saviour
Trackliste:
01. Trial To Escape 02. Love At First Sight 03. The More I Love You ( The Less I Fear Myself) 04. The Aversion 05. The Unintended Saviour
Bernd
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