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Band: U.D.O. Album: Rev-Raptor Spielzeit: ? min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood Veröffentlichung: 20.05.2011 Homepage: www.udo-online.de Wertung: 9 von 10 Ein Album-Cover sollte immer das repräsentieren, was in der Packung enthalten ist. Selten ist das so gut gelungen beim neuen Langeisen von U.D.O., das mit seinem Comic-Style und den gefühlten 19876 verschiedenen Wummen genau das aussagt, was schon der Opener, der gleichzeitig titelgebend ist, ganz klar erkennen lässt. U.D.O. sind eine Dampfwalze und feuern aus allen Rohren, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Dass dabei nicht alles neu ist, versteht sich von selbst, aber Udo Dirkschneder (v.), Stefan Kaufmann (g.), Igor Gianola (g.), Fitty Wienhold (b.) und Franceso Jovino (d.) wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Z.B. geile Songs wie “Leatherhead”, der auf der gleichnamigen EP bereits erhältlich ist. Oder eine wirklich coole Ballade der Marke “I Give As Good As I Get”. Neben Vollgasnummern wie “Dr.Death”, “Rock´n Roll Soldiers” (war ebenfalls schon auf der Leatherhead EP) oder “Terrorvision” eine willkommene Abwechslung. Weitere Highlights wären da noch “Fairy Tales Of Victory” und das epische “Days Of Hope And Glory”. Insgesamt ist “Rev-Raptor” eine Sammlung mit 13 typischen U.D.O.-Nummern, die aber ohne Weiteres an das starke Vorgängeralbum “Dominator” anschließen kann. Aufgenommen wurde erneut in den Roxx Studios bei Köln, die Stefan Kaufmann gehören. Es wird auch dieses Mal verschiedene Versionen des Albums geben, angefangen von einer normalen Version im Jewelcase mit 13 Stücken und einem limitierten Digipack mit 2 Bonussongs (“Time Dilator” und der Wacken Hymne “Heavy Metal W:O:A”) sowie 2 Videos (“I Give As Good As I Get” und “Leatherhead”). Für besondere Fans gibt es noch eine auf 1000 Stück limitierte Box, die das Digipack beinhaltet und einem U.D.O. Gürtel samt Gürtelschnalle und einem Flachmann mit gelasertem Logo. Zudem wird es noch 2 Vinylversionen geben, eine in klassischem schwarzen Vinyl und eine auf 200 Stück limitierte in grün. Tja Leute, Ihr habt die Qual der Wahl. Fest steht, dass Ihr Euch auf jeden Fall für eine (oder mehrere) Version(en) entscheiden solltet, denn “Rev-Raptor” ist erneut ein starkes Stück Solinger Stahl geworden, das in keiner Sammlung fehlen sollte. U.D.O. stehen seit jeher für konsequent starken Heavy Metal! Stefan
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Band: U.D.O. Album: Dominator Spielzeit: 44:54 min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records Veröffentlichung: 21.08.2009 Homepage: www.udo-online.de oder www.myspace.com/udoonline Wertung: 9 von 10 Mein lieber Herr Gesangsverein, hier hat das Metal-Urgestein im Vergleich zum Vorgänger “Mastercutor” ja eine ordentliche Schiippe draufgepackt. Der Appetizer “Infected” hat also nicht zuviel versprochen. Irgendwie hatte ich das im Urin, dass “Dominator” ein Hammer werden muss. Schon der Opener “The Bogeyman” stampft gnadenlos vor sich hin und dieser Beat lässt einen nicht mehr los bis die 10 Songs abgelaufen sind. Irgendwie habe ich ein ähnliches Feeling wie damals bei “Faceless World” (nach wie vor meinem Lieblingsalbum von U.D.O.). Unerbittlich führt uns Udo Dirkschneider in die Welt des Dominators und überlässt uns unserem Schicksal. Aber wenn es unser Schicksal ist, den Klängen zu “Heavy Metal Heaven”, “Stillness Of Time” oder dem Titeltrack zu lauschen, dann will ich das willenlos hinnehmen, denn etwas besseres kann man sich kaum vorstellen. Auch das abgefahrene “Devil´s Rendezvous” ist ein Song, den ich so nicht erwartet hätte. So könnte ich bei jeder beliebigen Nummer auf “Dominator” weitermachen, denn einen Schwachpunkt gibt es nicht. Dieses Album bläst Dich weg – und zwar von Anfang bis Ende! Jetzt ist aber Schluss mit der Beweihräucherung, legt Euch das Ding zu, denn eines Tages wird “Dominator” gleichgestellt sein mit den großen Klassikern der Band. Überflüssig zu Erwähnen, dass sich Udo Dirkschneider auch beim aktuellen Werk treu bliebt und sich für grosse Neuerungen nicht zu weit aus dem Fenster lehnt – hier bekommt der Fan, was er erwartet.. Back to the roots kann ich hier nur sagen – Parallelen zu den Frühwerken aus der U.D.O. Ära gibt es zur Genüge, und ich ziehe meinen imaginären Hut vor dem Großmeister selbst, denn einen solchen Hammer hätte ich echt nicht mehr erwartet. Bleibt nur die Frage, wie er das toppen will. Stefan
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Band: U.D.O. Album: Infected (EP) Spielzeit: 24:18 min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM/Soulfood Veröffentlichung: 26.06.2009 Homepage: www.udo-online.de oder www.myspace.com/udoonline Wertung: 8 von 10 Uns Udo packt wieder die Keule aus und zeigt allen dahergelaufenen Möchtegern-Metallern, wie deutscher Stahl geschmiedet wird. Damit sich diese und natürlich auch die Fans gebührend auf das neue Album “Dominator” (erscheint am 21. August 2009) vorbereiten können, gibt es schon mal einen Vorschuss in Form der EP “Infected”. Den Anfang macht gleich der Titeltrack, ein Knaller, wie er fast nur von Dirkschneider kommen kann. Treibend, gnadenlos und trotzdem melodisch. Auch das folgende “Systematic Madness” haut in die gleiche Kerbe und stellt zusammen mit dem Opener den Höhepunkt dieser EP dar. Dass neben dem eben erwähnten “Systematic Madness” auch die drei weiteren Nummern “Bodyworld”, “Planchet Soldat” (Remix) und “Poezd Po Rossii” (Live) nicht auf dem kommenden Album zu finden sein werden, gehört schon fast zum guten Ton, denn U.D.O. haben solche Schmankerl schon desöfteren für ihre Fans bereitgestellt. Damit ist die “Infected” EP nicht nur ein ein Einblick in die neue Platte sondern für alle Anhänger des Metal-Urgesteins ein weiteres Sammelobjekt, denn die Scheibe ist auf 2.222 Stück streng limitiert. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf den “Dominator”, seid auf der Hut! Stefan
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Band: U.D.O. Album: Mastercutor Spielzeit: ??? min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records Vergleichbare Bands: He´s the one and only!!! Homepage: www.udo-online.de oder www.myspace.com/udoonline Wertung: 7 von 10 Neues Futter für alle Dirkschneider-Verrückten da draussen. Dieses Mal hat sich der Meister etwas ganz besonderes einfallen lassen, denn die neue Scheibe hat ein absolut cooles Konzept. Der „Master Executor“ ist ein seit Jahrzehnten gefangener Mann, an dem furchtbare Experimente durchgeführt wurden. Jetzt gelingt ihm die Flucht und er rächt sich grausam an der Menschheit. Er treibt seine Spielchen in aller Öffentlichkeit und vor aller Augen. Das Ganze fühlt sich an wie eine Mischung aus ROB ZOMBIE´S „House Of 1000 Corpses“ und „Saw“. Visuell wurde diese Geschichte im Videoclip zu „Wrong Side Of Midnight“ umgesetzt (auch auf der Homepage zu begutachten). Für mich ist dieser Clip mit das beste Metalvideo der letzten Jahre. Check it out. Nun aber zum musikalischen, denn dafür gibt’s uns ja. Mr. Reibeisenstimme haut uns gleich zu Beginn mit dem Titeltrack einen genialen Einstieg um die Ohren. Gleich im Anschluss gibt es das Highlight von „Mastercutor“ zu hören. „The Wrong Side Of Midnight“ besticht durch seine beklemmende Stimmung und dem genialen Refrain. Danach muss ich leider feststellen, dass die Jungs das hohe Level der ersten beiden Songs nicht so ganz halten können. Zwar gibt es mit „We Do - For You“ (live mit Sicherheit genial), „Vendetta“ und vor allem mit dem Rausschmeißer „Crash Bang Crash“ (geiler Party-Kracher) einige Lichtblicke, aber im Großen und Ganzen ist das restliche Material zu sehr Mittelfeld um für Furore zu sorgen. Hätten wir es hier mit Newcomern zu tun, würde ich sagen, dass es eine ganz passable Scheibe ist, aber die Erwartungen an eine Band wie U.D.O. sind leider Gottes nun mal sehr hoch. Das wiederum spricht aber für die Qualität für viele der bisher veröffentlichten Alben. Allerdings ist „Mastercutor“ auch kein Rohrkrepierer, aber vielleicht bildet Ihr Euch einfach Eure eigene Meinung indem Ihr einfach mal reinhört.
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