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Band: Tragedian Album: Dreamscape Spielzeit: 47:05 min Plattenfirma/ Vertrieb: MusicBuyMail Homepage: www.tragedian.com Wertung: 7,5 „Dreamscape“ ist das Debüt der Hamburger TRAGEDIAN. Und man orientiert sich an bekannten Vorbildern. Oft genug werden Erinnerungen an Bands wie GAMMA RAY, AVANTASIA oder SONATA ARCTICA wach. Glücklicherweise punkten TRAGEDIAN mit der Frische des HAMMERFALL Debüts und manchen äußerst gelungen kompositorischen Feinheiten. Gut, bei „Eternal Fight“ gibt es ordentlich Luft nach oben, besonders die langweiligen Keyboards nerven und auch Sänger Timo Behrens liefert keine absolute Glanzleistung. Der Refrain geht trotzdem ins Ohr. Viel besser und viel ohrenfreundlicher das nachfolgende „Turn Back Time“. Hier werden die Keyboards gekonnt dem Song angepasst, obwohl auch mancher Teppich vielleicht eher vermieden werden sollte oder besonders im Refrain etwas in den Hintergrund gemischt gehört. Apropos Produktion. Dafür war anscheinend Uwe Lulis (REBELLION, Ex-GRAVE DIGGER) verantwortlich. Und ganz ehrlich Uwe: Das war nix besonderes. Die Keyboards müssen mehr nach hinten und die Tiefen bei den Drums sind viel zu dumpf. Doch genug der negativen Kritik. Ich habe das Album bestimmt schon 50x angehört und finde es noch immer gelungen. Bei „Immortality“ (das vom HAMMERFALL Debüt eins zu eins stammen könnte) singe ich mittlerweile mit (wenn ich nur den Text könnte, hehe) und „Dreamscape“ ist eines der Highlights des Albums. Verdammt Timo, da biste viel besser als beim Opener. Cool. Doch das Sahnestück ist das RUNNING WILD-mäßige „Napoleon“. Hier werden die Stärken von GRAVE DIGGER, RUNNING WILD und HELLOWEEN in einen Topf geworfen und raus kommt ein richtig lustiger Power Fun Metal Song. Wie gerne würde ich „Napooooleoooon“ live hören. Echt, ohne Schmarrn! Das müsst ihr gehört haben! So bevor ich jetzt jedoch zu all zu hohen Lobeshymnen vordringe. Was soll bitte am Schluß eine orchestrale Version des vorletzten Tracks „Conquerors“? Die ist erstens unnötig, zweitens will man nicht das gleiche Lied zweimal direkt hintereinander hören und drittens ist sie auch noch ööödeee!! Sorry, da bange ich doch lieber noch einmal zu „Trials Of Fire“ ab (wenn ich nur die Keyboards nach hinten mischen könnte, ach herrje). So, als Fazit muss ich aber ehrlich sagen: TRAGEDIAN haben ein wahrlich gutes Debüt abgeliefert und ich bin schon gespannt, was die Jungs noch so alles fabrizieren werden.
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