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„We are Torture Division. We are an army of three. We are the world’s best death metal band.“
Dass das Showbusiness gespickt ist mit Leuten die einen ungesunden Hang zur Selbstüberschätzung ihr Eigen nennen wissen wir alle...was aber nun wenn die drei Großkotze von TORTURE DIVISION mit ihrer großen Klappe auch noch Recht behalten ?
Dass die drei Schweden Jörgen Sandström (Bass&Vocals), Tobben Gustafsson (Drums) und Lord K.Philipson (Guitars) ihren Weg machen werden, daran besteht für mich nicht der geringste Zweifel. Hört einfach mal in das frei erhältliche Demo „THROUGH THE EYES OF A DEAD“ herein. Ihr könnt es auf der angegebenen Homepage frei herunterladen. Die Band hat sich bewusst dafür entschieden diesen schweren Weg zu gehen und setzt auf ihre geile Musik. Zahlungswillige Kunden sind natürlich sehr geschätzt und finden dort einen entsprechenden Button.
Kein Label...kein Plattenvertrag...TORTURE DIVISION lassen nur die Musik für sich sprechen.
Und die hat es in sich. Drei Nackenbrecher erster Klasse serviert uns das schwedische Death Metal-Powertrio. Gegründet Ende 2007 haben die Drei immer wieder Demos dieser Art veröffentlich und zum freien Download angeboten. „Vampire Empire“ ballert überfallartig drauflos als gäbe es kein Morgen mehr, Jörgen Sandström röhrt sich wie der Gehörnte persönlich die Seele aus dem Leib. Der Tempomat steht auf Überholen und innerhalb von drei Minuten blasen Dir TORTURE DIVISION die Locken vom Kopf. Das Ganze aber mit einer Präzision die erahnen lässt warum sich TD eine breite Fanbasis erschaffen haben. Die Jungs beherrschen ihr Handwerk, punktgenau spielen Bass und Drums zusammen. So wird aus einem rohen Stück Hochgeschwindigkeitsmetall eine saubere Death Metal Klinge geschmiedet. Den Rest macht die saubere Produktion, ich sage nur Dan Swanö. Die Nummer zieht aber nicht einfach am Hörer vorbei, man will mehr hören. Die zweite Nummer, „Trough The Eyes Of A Dead“ beginnt mit einer heftigen DoubleBass Attacke, geht dann aber über in einen sehr geilen Death Metal-Kopfnicker-Groove. Zur Abwechslung gesellt sich dann noch ein doomig-fetter Mittelteil hinzu um danach in early-CelticFrost Manier wieder voll hinzulangen. Ja, so haben wir es gerne.
Dann der dritte Höhepunkt. „Clark The Monarch“. Leute: Reinhören, ich kann mich nur wiederholen !!! Allen Todesblei-Anhängern sei das Stück ans schwarze Herz gelegt. Ein unwiderstehlicher Song der schnell ins Ohr geht immer und immer wieder gehört werden will. Die gruftigen Growls von Herrn Sandström, das wiederkehrende Gitarrenriff und die hörspielartigen Einspielungen im Mittelteil machen den Song interessant. Inhaltliche Details kann man sich (natürlich) schenken, erstens ist der Großteil auf schwedisch verfasst, zweiten geht es um den armen Clark der eine Abtreibung überlebt habt und nun, dem Wahnsinn verfallen in „seinem“ Park sein finsteres Unwesen treibt. Ansonsten hoffentlich alles friedlich in Schweden...
Fette fette fette 9 von 10, mehr davon.
Anspieltipps: Alle Drei
Bernd
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