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Band: TNT Album: A Farewell To Arms Spielzeit: 42:13 min. Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood Veröffentlichung: 21.01.2011 Homepage: www.tnttheband.com oder www.myspace.com/tnttheband Wertung: 7 von 10 Die Vorzeichen für den neuen Longplayer der Norweger um Diesel Dahl und Ronnie LeTekro standen alles andere als gut. Denn neben dem Umstand, dass das 2008er Album “Atlantis” unterging wie die sagenumwobene Stadt selbst erlitt Sänger Tony Mills während der Arbeiten zu “A Farewell To Arms” auf dem Osloer Flughafen einen Herzinfarkt. Glücklicherweise konnte er aber mit Hilfe sofortiger Maßnahmen gerettet werden. Dass sich aber nicht nur Tony Mills sondern auch die ganze Formation einigermassen erholt hat, zeigt schon der Opener “Engine”. LeTekro´s einzigartige Gitarrenarbeit – die sich erneut gut hörbar über die komplette Platte ergießt – spendiert Songs wie “Refugee”, “Ship In The Night”, “Take It Like A Man – Woman” oder dem Titeltrack die locker-flockigen Stakkatoriffs wie zu besten Zeiten. Und doch fehlt insgesamt die Lockerheit, die Scheiben wie “Knights Of The New Tunder”, “Tell No Tales” oder auch das starke 2004er “My Religion” zu Highlights in der Discographie der Norweger gemacht haben. Der Sound geht aber wieder sehr stark Back to the Roots und ist knackig trocken. Diese Rückbesinnung soll wohl auch eine Neueinspielung des Hits “Harley Davidson” unterstreichen, der ursprünglich auf dem 1982er Debüt zu finden war und noch in der Heimatsprache eingesungen war. Leider entpuppt sich diese Neuinterpretation aber als lahme Ente, wenn man das forsche Original als Vergleich heranzieht. Ziehen wir doch einmal einen Strich unter die ganzen Einzelpositionen und rechnen zusammen: TNT sind definitiv auf einem guten Weg, zu alter Stärke zurückzufinden, müssen ihre Kräfte aber weiter bündeln um auch im neuen Jahrzehnt mit den jungen Wilden mithalten zu können. “A Farewell To Arms” ist ein gutes Hardrock Album, das in Bezug auf die Gitarrenarbeit (und die restliche musikalische Umsetzung) ganz sicher erste Sahne ist, so ganz will aber die ein oder andere Rakete nicht starten. Stefan
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