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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

thy final pain - desire, freedom and confusion

Band: Thy Final Pain
Album: Desire, Freedom And Confusion
Spielzeit: 49:24 min.
Plattenfirma/ Vertrieb: STF Records
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.thy-final-pain.com
Wertung: 6 von 10
Nachdem ich mir das Cover von Desire, Freedom And Confusion eingehend betrachtet habe –
und das muss man nicht allzu lange – bin ich der Meinung, dass man dieses mit ein bisschen
Geschmack auch liebevoller hätte gestalten können. Denn es wirkt durch die vermummte und
blutende Person – ist das eine zersägte Geige, die sie in der Hand hält? - ziemlich plakativ und
einfallslos. Aber möglicherweise war das auch genau das Ziel des Baden-Württembergischen
Trios: auffallen durch Provokation! Wer weiß das schon. Aber genug über das Artwork
gelästert. Kommen wir nun zur Musik: was erwartet uns bei Thy Final Pain? Natürlich gehts
schon mal in Richtung Death-Metal, wie man dem Art-Work entnehmen kann. Der Band, 2/3
davon sind übrigens bei den Blut-Metallern von Debauchery anstellig, ist es wichtig, ihre
eigene Interpretation von Death-Metal einzubringen und so nahm das musikalische Projekt
der drei Jungs im Jahr 2007 ihren Lauf. Doch obwohl von Neu-Orientierung die Rede ist, hört
man auf dem bereits dritten Album nicht viel davon. Die 13 Songs bieten zwar technisch
äußerst anspruchvollen Death-Metal – wuchtig und brachial à la Bolt Thrower – aber etwas
noch nie Dagewesenes ist leider nicht zu erkennen. Die Band beschreibt ihren Stil als Massive
Rhythmic Death Metal. Dem stimme ich schon eher zu, wobei die Betonung auf dem Wort
massiv liegt, als auf dem Rhythmus. Denn viele Takt-Wechsel und Ähnliches kann ich nicht
erkennen. Eine schöne Abwechslung bieten die unterschiedlichen Growl-Stufen, einmal von
Shouter Simon Dorn und das andere Mal von Bassist Marc Jüttner, der sich in kreischender
Form um die Background-Vocals kümmert.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Thy Final Pain hier mit Desire, Freedom And
Confusion ein solides Album geschaffen haben, aber die Death-Metal Welt damit nicht
wirklich bis in die Grundfesten erschüttern. Wer auf fetten Sound – der von der Mixer-
Legende Dan Swanö stammt – und groovigen Death-Metal steht, der sollte unbedingt
reinhören! Anspieltipps: Psychotic! und The Certainty Of Death.
Franziska

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