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Band: Thy Final Pain Album: Desire, Freedom And Confusion Spielzeit: 49:24 min. Plattenfirma/ Vertrieb: STF Records Veröffentlichung: bereits veröffentlicht Homepage: www.thy-final-pain.com Wertung: 6 von 10 Nachdem ich mir das Cover von Desire, Freedom And Confusion eingehend betrachtet habe – und das muss man nicht allzu lange – bin ich der Meinung, dass man dieses mit ein bisschen Geschmack auch liebevoller hätte gestalten können. Denn es wirkt durch die vermummte und blutende Person – ist das eine zersägte Geige, die sie in der Hand hält? - ziemlich plakativ und einfallslos. Aber möglicherweise war das auch genau das Ziel des Baden-Württembergischen Trios: auffallen durch Provokation! Wer weiß das schon. Aber genug über das Artwork gelästert. Kommen wir nun zur Musik: was erwartet uns bei Thy Final Pain? Natürlich gehts schon mal in Richtung Death-Metal, wie man dem Art-Work entnehmen kann. Der Band, 2/3 davon sind übrigens bei den Blut-Metallern von Debauchery anstellig, ist es wichtig, ihre eigene Interpretation von Death-Metal einzubringen und so nahm das musikalische Projekt der drei Jungs im Jahr 2007 ihren Lauf. Doch obwohl von Neu-Orientierung die Rede ist, hört man auf dem bereits dritten Album nicht viel davon. Die 13 Songs bieten zwar technisch äußerst anspruchvollen Death-Metal – wuchtig und brachial à la Bolt Thrower – aber etwas noch nie Dagewesenes ist leider nicht zu erkennen. Die Band beschreibt ihren Stil als Massive Rhythmic Death Metal. Dem stimme ich schon eher zu, wobei die Betonung auf dem Wort massiv liegt, als auf dem Rhythmus. Denn viele Takt-Wechsel und Ähnliches kann ich nicht erkennen. Eine schöne Abwechslung bieten die unterschiedlichen Growl-Stufen, einmal von Shouter Simon Dorn und das andere Mal von Bassist Marc Jüttner, der sich in kreischender Form um die Background-Vocals kümmert. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass Thy Final Pain hier mit Desire, Freedom And Confusion ein solides Album geschaffen haben, aber die Death-Metal Welt damit nicht wirklich bis in die Grundfesten erschüttern. Wer auf fetten Sound – der von der Mixer- Legende Dan Swanö stammt – und groovigen Death-Metal steht, der sollte unbedingt reinhören! Anspieltipps: Psychotic! und The Certainty Of Death. Franziska
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