|
Band: Thomsen Album: Let's Get Ruthless Spielzeit: 45:24 min Plattenfirma/ Vertrieb: BRS Records/Soulfood Homepage: www.rene-thomsen.de Wertung: 7,5 Bei Rene Thomsen, dem Mann hinter diesem Projekt, denken die meisten von euch ganz sicher an BRS (Backline Rental Service), mit der Rene schon Großveranstaltungen wie die Echo Verleihung mit dem notwendigen technischen Equipment versorgte. Stars wie OZZY oder U.D.O. sind auch bereits von selbigem technisch umsorgt worden. Damit hatte er sich einen guten Namen in der Szene gemacht und bei seinem neuen Soloprojekt daher auch irre viel Unterstützung erhalten. Sänger Jürgen Wulfes (CHOLANE, MOON DOC), gab sich die Klinke mit solch namhaften Künstlern wie Herman Frank (ACCEPT, etc.), Nibbs Carter (SAXON), Bobby Jarzombek (HALFORD), Neil Murray (BLACK SABBATH), Stefan Schwarzmann (KROKUS, RUNNING WILD, etc.), Jan S. Eckhert (MASTERPLAN), Ingo Powitzer (INDEPENDENT) und Henni Wolter (PRIMAL FEAR) in die Hand. Und das merkt man „Let's Get Ruthless“ deutlich an, denn von seinen alten relativ unbekannten Ergüssen mit BÖSER TOMSEN bzw. FRANKENFISH ist THOMSEN glücklicherweise weit entfernt. Hier gibt es saftig im Stile von SAXON oder ACCEPT auf die Glocke. „Ruthless“ marschiert strikt nach vorne ab, bevor „Tears Of The Sun“ im Songwriting etwas unentschieden bleibt. Richtig schön ist das SAXON-Sound-A-Like „Stand Up & Shout“. Fette Riffs, eine 1A Bridge und ein richtig geiler Refrain. Well done. Mit „You And Me“ gibt es noch eine gelungene Halbballade zu vermelden, „Bang Your Head“ kann man nur Taten folgen lassen (der Schreibfehler im Booklet ist aber echt peinlich) und „Branded Man“ kann mit einer wunderbar gespielten Slide Gitarre von Jürgen zusätzlich punkten und bringt auch etwas Abwechslung rein. Denn ansonsten geht es eigentlich immer voll auf die Zwölf, richtig fette Midtempostampfer bilden die Mehrheit. Das RATT Cover „You're In Love“ bildet den Abschluss eines verdammt ordentlichen Albums, das auch mit einer genialen Produktion punkten kann. So darf es gerne weiter gehen. Daumen hoch.
|