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Band: The Trophy Album: The Gift Of Life Spielzeit: 44:09 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.myspace.com/thetrophy Wertung: 7,5 Michael Bormann ist ja spätestens seit seinem Ausstieg bei JADED HEART 2004 zum Hans-Dampf-in-allen-Gassen geworden. Eine Zeit lang hatte man das Gefühl, förmlich überschüttet zu werden mit Silberlingen mit dem Ausnahmesänger am Mikro (ich erinnere nur mal an BLOODBOUND, RAIN, seinem Soloalbum usw., die fast gleichzeitig erschienen sind). Die letzten Monate hat er sich aber wieder etwas zurückgenommen und kommt jetzt mit dem aktuellsten Projekt THE TROPHY aus den Hüften. Projekt deshalb, weil es einfach nicht den Anschein nach einer richtigen Band hat. Das soll uns aber nicht weiter stören (außer Ihr habt eine Projekt-Zusammenstöpsel-Phobie). So weit, so gut – doch eigentlich ist THE TROPHY ja das Baby von Ex-HUMAN FORTRESS Gitarrero Todd Wolf, ER hat zusammen mit Keyboarder Marco Grasshof und eben Michael Bormann „The Gift Of Life“ zum Leben erweckt. Nun ist es ja bei den meisten Bormann´schen Veröffentlichungen so (vielleicht mit Ausnahme von BLOODBOUND), dass sie sich mehr oder minder sehr an JADED HEART orientieren. Das ist natürlich auch kein Wunder, denn immerhin war sein einzigartiges Organ auch sehr lange Zeit DAS Aushängeschild der Duisburger Hardrocker. Und auch bei THE TROPHY ist seine Stimme das wichtigste Instrument. Die Refrains tönen definitiv nach seiner ehemaligen Stammcombo oder auch nach seinen Soloscheiben. Allerdings sind die Gitarren ein Stück tiefer gestimmt und auch diverse Loops oder technische Spielereien kommen hier und da zum Zuge. Und trotzdem ist „The Gift Of Life“ ein bodenständiges Rockalbum geworden. Wer also nicht davor zurückschreckt, etwas zu hören, das er vielleicht schon im Schrank stehen hat, der kann auf „The Gift Of Life“ schon ein paar Melodic-Schmankerl entdecken. Zum Beispiel den Opener und gleichzeitig Titeltrack, ein richtig geiler Midtempo-Stampfer mit großartiger Atmosphäre oder „Get The Cup“, eine Gute-Laune-Nummer und Vorbote für den nächsten heißen Sommer. Natürlich erfinden THE TROPHY hier keine neue Musikrichtung, aber wer auf melodischen Hardrock/AOR steht, für den sollte dieser Rundling auf jeden Fall auf dem nächsten Antest-Zettel vermerkt sein. Stefan
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