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Band: The Poodles Album: Performocracy Spielzeit: ? min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records Veröffentlichung: 15.04.2011 Homepage: www.poodles.se Wertung: 7 von 10 Untätigkeit kann man den vier Schweden von THE POODLES nicht gerade nachsagen. Denn schon kurz nach dem Live-Dreher “No Quarter” und nur 2 Jahre nach dem letzten Studio-Output “Clash Of The Elements” poltern die Jungs schon mit Album Nummer 4 um die Ecke. “Performocracy” nennt sich das gute Stück – ein Wortspiel aus “Performance” und “Democracy”. Produziert wurde die Platte abermals von Mats Valentin, der sich auch schon für den Vorgänger verantwortlich zeigte, gemixt wurde aber dieses Mal von Tobias Lindell, der auch schon für EUROPE tätig war. Bisher konnten mich die vier Pudel auch immer auf Anhieb überzeugen, aber dieses Mal wird es etwas schwieriger. Denn auch nach mehrmaligem Hören können sich bei Weitem nicht alle Songs im Gehör festbeißen. Los geht´s mit “I Want It All” (nein, kein QUEEN-Cover). Typisch THE POODLES, aber der letzte Ruck fehlt mir doch. “Until Our Kingdom Falls” kann das ein wenig ausgleichen, bevor “Father To A Son” abermals etwas abfällt. Kein sonderlich guter Start, wie ich finde. Erst bei der ersten Single “Cuts Like A Knife” kommen die Schweden in Fahrt und können danach mit “As Time Is Passing” eine wirklich wunderschöne Ballade abliefern. Danach ist leider Talfahrt angesagt, denn die folgenden 3 Stücke schwächeln vor sich hin und können allenfalls als Lückenfüller bezeichnet werden. Bei “Bring Back The Night” geht es aber wieder bergauf und die folgenden Songs “Vampire´s Call” und das ruhigere “Into The Quiet Night” können punkten, bevor der etwas eigenartige Rausschmeißer “Don´t Tell Me” einige Fragezeichen aufwirft. Fassen wir also mal zusammen: “Performocracy” kann definitv nicht an “Clash Of The Elements” anschließen und schon gar nicht gegen die beiden ersten Platten anstinken. Es fehlen Hits der Marke “Night Of Passion” etc. und die durchgängige Qualität ist nicht immer des Namens wert, der auf der Packung steht. Zu viele Passagen hat man schon mal auf den Vorgängern gehört und der große Knall lässt während der ganzen Scheibe auf sich warten. “Performocracy” ist zwar kein schlechtes Album, aber den bisherigen Ansprüchen der Schweden wird sie insgesamt nicht gerecht. Es scheint, als wäre die Luft irgendwie raus - schade. Stefan
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Band: The Poodles Album: No Quarter (Live) Spielzeit: 60:00 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 05.11.2010 Homepage: www.poodles.se oder www.myspace.com/thepoodles Wertung: ohne Wertung Das letzte Lebenszeichen der Superschweden liegt nun ein gutes Jahr zurück und was liegt da näher als nach endlosen Tourneen ein entsprechendes Live-Dokument nachzuschieben. Ganz unkonventionell ist auch, dass der Wechsel zur neuen Plattenfirma Frontiers mit einer solchen Veröffentlichung beginnt (normalerweise dienen solche Mittel zur Erfüllung eines endenden Vertrages). Neben dieser Live-CD wird es auch eine entsprechende DVD mit dem Titel “In The Flesh” geben. Diese CD-Version wartet mit 14 Stücken auf, die einen wirklich tollen Überblick über das Schaffen unserer Lieblingspudel geben. Neben Gassenhauern des Debüts (“Metal Will Stand Tall”, “Echoes From The Past”, “Night Of Passion”) gibt es nur die Creme de la Creme der anderen beiden Alben. Angefangen von “Caroline”, “Seven Seas”, “One Out Of Ten”, “Flesh & Blood” oder “Thunderball” gibt es als Abschluss die Single “Line Of Fire” auf die Ohren, die auf keinem der 3 Alben zu finden ist. Diese Live-Scheibe präsentiert die Schweden so, wie sie sind: nicht nur aus der Konserve ein Highlight sondern auch live eine Macht. “No Quarter” ist ein willkommenes Häppchen, das die Qualitäten der Band eindrucksvoll zeigt und ganz nebenbei die Wartezeit auf das für Frühjahr 2011 geplante vierte Studiowerk versüßt. Mehr muss und will ich dazu nicht sagen! Stefan
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Band: The Poodles Album: Clash Of The Elements Spielzeit: 56:56 min. Plattenfirma/Vertrieb: Veröffentlichung: 28.08.2009 Homepage: www.poodles.se oder www.myspace.com/thepoodles Wertung: 9 von 10 Ich kann mich noch gut daran erinnern, als das Debüt der Schweden mit einem Knall in die Szene einschlug. Kaum zu glauben, dass jetzt mit “Clash Of The Elements” schon Album Nummer 3 in den Startlöchern steht. Und erneut haben sich die Jungs um Frontsau Jakob Samuel nicht lumpen lassen und haben 14 Songs mit fast einer Stunde Spielzeit auf den neuen Rundling gepackt. Allesamt typisch für THE POODLES und trotzdem mit neuen Nuancen angereichert. Allerdings fiel der Start in “Clash Of The Elements” beim ersten Mal ein wenig holprig aus, denn der Opener “Too Much Of Everything” brauchte schon ein paar Durchläufe, bis er mich gepackt hat. Ganz anders bei den nachfolgenden Nummern “Caroline”, “No Tomorrow” und “One Out Of Ten”. Hier zünden die Schweden ein erneutes Feuerwerk ihres Könnens. Fast nahtlos schließt sich der Rest des Albums mit potenziellen Hits wie “I Rule The Night” oder “Give Me A Sign” an. Neue Akzente setzt auch der neue Gitarrist Henrik Bergqvist, der für Pontus Norgren in die Band gekommen ist, Norgren wanderte ja bekanntermaßen zu den Kollegen von HAMMERFALL ab und hinterließ eine große Lücke, die Bergqvist aber gut auszufüllen scheint. Und trotzdem hört man die veränderte Gitarrenarbeit heraus, die nicht zuletzt wegen der düstereren Ausrichtung des Sounds eine der größten Veränderungen auf dem neuen Werk darstellt. Das soll nicht heißen, dass THE POODLES jetzt in anderen Gewässern unterwegs sind, das Gesamtkonzept ist gleich geblieben und festigt sich weiter mit “Clash Of The Elements”. Die Schweden trotzen auch anno 2009 sämtlichen Trends und schaffen es erneut, einen einzigartigen Sound zu kreieren. Ein Muss für Euren Plattenschrank! Stefan
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Band: The Poodles Album: Sweet Trade Spielzeit: 43:40 min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM Vergleichbare Bands: härtere Wig Wam Homepage: www.poodles.se oder www.myspace.com/thepoodles Wertung: 9 von 10 Meine Lieblings-Pudel sind zurück mit ihrem neuen Opus. Zwar dauerte es auch dieses Mal ein paar Durchgänge, bis die Songs sich richtig in den Gehörgängen festgebissen haben, dafür wird uns „Sweet Trade“ wie auch schon das Debüt mit Sicherheit auch noch in vielen Jahren viel Freude bereiten. Abermals produziert von Matti Alfonzetti und Johan Lyander nach dem Motto „Never change a winning team“ hauen uns die vier sympathischen Schweden einen Ohrwurm nach dem anderen um die Lauscher. Eigentlich hat sich (Gott sei Dank) nicht viel getan am Gesamtkonzept und doch gibt es hier und da ein paar Ecken und Kanten mehr, insgesamt ist der Sound doch ein Zacken rauer geworden. Natürlich arbeiteten die Jungs wieder mit der Creme de la Creme der Rockszene zusammen, um Songs für einen würdigen Nachfolger zu schreiben, Matti Alfonzetti, Göran Edman oder Mats Leven sollten als Beispiele reichen. Jedoch hatte die Band bis auf „Thunderball“, das von Mats Leven stammt, in Sachen Songwriting zum Großteil die Hosen an. Die Vorabsingle „Seven Seas“ ist seit ihrem Erscheinen Anfang Mai bis heute noch in den Charts vertreten, und auch die zweite Single „Streets Of Fire“ errang vor kurzem Doppel-Platin!!! Das Album ist auf dem besten Weg, ebenfalls ganz groß abzuräumen, was aber Songs bei wie „Band Of Brothers“, „Heaven´s Closing In“, „Thunderball“ oder der wunderschönen Ballade „We Are One“ sowie den beiden Singles absolut kein Wunder ist. Der ganze Silberling ist abermals vollgepackt mit Hits und auch auf dem Live-Sektor haben die Schweden z.B. im Vorprogramm von GOTTHARD schon bewiesen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Diese Band könnte das nächste richtig große Ding in der Rockwelt werden und wer die POODLES noch nicht kennt, kann sich neben diesem grandiosen Output gleich noch blind das Debüt „Metal Will Stand Tall“ mitbestellen. Stefan
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Band: The Poodles Album: Seven Seas Spielzeit: 6:49 min. Plattenfirma/Vertrieb: Lionheart International/Import Vergleichbare Bands: Wig Wam Homepage: www.poodles.se oder www.myspace.com/thepoodles Wertung: 8,5 von 10 Tolle News aus dem Lager unserer Lieblings-Wauzies. Die neue Single „Seven Seas“ hat das Licht der Welt erblickt und steht dem Material des Debüts „Metal Will Stand Tall“ wirklich in nichts nach. Die erste Single des am voraussichtlich am 25. September 2007 erscheinenden Albums „The Sweet Trade“ wurde erneut von MATTI ALFONZETTI und JOHAN LYANDER produziert. Prominente Unterstützung bekamen die vier von Schauspieler PETER STORMARE (Fargo, Jurassic Park u.a.), den sie für das Intro zu „Seven Seas“ gewinnen konnten. Der neue Silberling schließt direkt an das Debüt an und wird keinen Fan enttäuschen, der den Erstling geil fand. Leider ist die B-Seite mit einer Instrumental-Version des Titelstücks sehr mager ausgefallen, es hätte wenigstens ein Live-Track oder ein Demo sein können. Deshalb auch die etwas schwächere Wertung. Nichtsdestotrotz ist „Seven Seas“ ein genialer Appetithappen und lässt auf weitere große Taten der Schweden hoffen. Und davon bin 100%ig überzeugt!!! Stefan
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Band: The Poodles Album: Metal Will Stand Tall Spielzeit: 42:55 min Plattenfirma/Vertrieb: AFM Vergleichbare Bands: Wig Wam Wertung: 9 von 10 Es ist wirklich unglaublich, was sich in Skandinavien seit einiger Zeit tut. Waren es in der Vergangen heit Bands wie TREAT oder TALISMAN, sind es heute Acts wie LORDI oder WIG WAM, die zumindest in ihrer Heimat regelmässig auf den vorderen Plätzen der Charts landen. Und hier haben wir den nächsten Streich: POODLES nennen sich die vier Schweden, die so mirnichts dirnichts ein Debut aus dem Hut zaubern, das es echt in Sich hat! Es ist fast ausgeschlossen, dass es sich hier um Nachwuchstalente handelt. Dem ist auch so: mit von der Partie sind u.a. Jakob Samuel (v) Ex TALISMAN und Pontus Norgren (g) ehemals TALISMAN/ZAN CLAN. Geiler Gute-Laune Rock ala WIG WAM, da werden es die Norweger schwer haben, einen draufzusetzen. Los geht´s mit der Hymne „Echoes From The Past“, gefolgt vom recht eigensinnigen aber dennoch mit einem Wahnsinns-Refrain gesegneten „Metal Will Stand Tall“! Es reiht sich ein Hit nach dem anderen – frei nach dem Motto „No Fillers, Just Killers“! Weitere Anspieltips wären da noch „Night Of Passion“, „Don´t Give Up On Love“ oder „Kingdom Of Heaven“. Einzig und allein die Coverversion “Dancing With Tears In My Eyes“ von Ultravox habe ich schon besser gehört! Stattdessen hätten die Jungs noch eine Eigenkreation aufs Album packen können! Aber das ist wirklich nur ein kleiner Minuspunkt! Wer diese CD noch nicht sein Eigen nennt, sollte sich schleunigst zum Händler seines Vertrauens begeben und sich das Teil krallen! Stefan
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