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Band: The Devilrock Four Album: First In Line Spielzeit: 44:47 min. Plattenfirma/Vertrieb: Unconform Records/Intergroove Veröffentlichung: 21.08.2009 Homepage: www.thedevilrockfour.com oder www.myspace.com/thedevilrockfour Wertung: 7,5 Australische Bands werden ja gerne in einen Topf mit AC/DC geworfen, denn der allgegenwärtige Schatten der Megaseller ist aus der Musikwelt nicht mehr wegzudenken. Deswegen haben es Combos aus Down Under mitunter nicht leicht, aus diesem Schatten hervorzutreten. Und so richtig viele haben es in jüngerer Zeit auch nicht geschafft, die Massen zu begeistern, eines der besten Beispiele ist vielleicht AIRBOURNE. Jetzt versuchen sich THE DEVILROCK FOUR auch in Europa daran, die Fans für sich zu gewinnen, denn “First In Line” ist schon längere Zeit in ihrer Heimat zu haben, wird aber erst jetzt in der alten Welt veröffentlicht. Gleichzeitig arbeiten die Vier schon am Nachfolger, der hierzulande aber erst 2010 erscheinen wird. Die Angaben zur Gründung variieren ein wenig, laut Presseinformation soll es 2005 gewesen sein, das Internet spuckt Anfang 2003 aus, wobei ich die zweite Variante bevorzuge, da das erste Demo bereits 2004 erschienen sein soll. Nach einer weiteren EP und einer Split-Single mit den HELLCITY GLAMOURS war es Zeit für den ersten Longplayer, der nun in Form von “First In Line” treffend bezeichnet vorliegt. 11 Rocknummern, die eine Mischung aus den musikalischen Landesvätern AC/DC und moderneren Tönen a´la HELLACOPTERS oder FOO FIGHTERS darstellen, haben THE DEVILROCK FOUR aufgefahren. Aber egal, welche Vergleiche auch immer gezogen werden, “First In Line” steht für dreckigen, straigthen Rock´n Roll, der jede Location in einen Hexenkessel verwandeln kann. Und da sind wir auch schon bei einem Beweis dafür, dass der Vierer alles dafür tut, seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und in den Köpfen der Meschen zu bleiben. Denn 2008 haben die Jungs in ihrem Van rekordverdächtige 190.000 km alleine in Australien in die Strasse gebrannt, um wahrscheinlich so gut wie alle Clubs und Bühnen Down Under zu beackern. Mangelndes Engagement kann man also nicht unterstellen, aber auch die knappe Dreiviertelstunde Musik auf dem Erstling kann durchaus überzeugen. Solides Handwerk gepaart mit mitreißenden Riffs und einer ordentlichen Portion Tritt in den Hintern. Aufgenommen wurde der Longplayer von Matt Voigt, der u.a. für die Vertonung von KISS “Alive IV” mit dem Melbourne Symphony Orchestra verantwortlich war. Also ein Rundum-Sorglos-Paket? Nicht zu 100%, aber eine echt gute Platte, die neugierig auf neues Material von THE DEVILROCK FOUR macht und hoffentlich entern die Jungs auch einmal deutsche Bühnen, um die livetauglichkeit ihrer Songs unter Beweis zu stellen und mit ihrem Van einmal den Rechtsverkehr testen. Stefan
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