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Band: Tesla Album: Forever More Spielzeit: 50:50 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.teslatheband.com oder www.myspace.com/teslatheband Wertung: 9,5 von 10 Nicht erst seit „Edison's Medicine“ hab ich TESLA immer oben auf meinen Wunschzetteln entdecken können. Schon das Platin-ausgezeichnete Debüt „Mechanical Resonance“ hat mich zum TESLA-Fan gemacht und das war 1986. Im Kreise der Grunge-Welle gab es zwar Ende der 90er Jahre auch nicht wirklich viel von TESLA zu hören, die Band löste sich schließlich auf. Glücklicherweise fand man sich 2001 wieder zusammen, spielte mit „Into The Now“ auch ein ordentliches Album ein, welches mich jedoch nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Das Coveralbum „Real To Reel“ ging mir dann auch am Allerwertesten vorbei, da ich noch nie Fan solcher Alben war. Doch jetzt haben es TESLA wieder geschafft. Das neue Album „Forever More“ bietet zeitlosen Hardrock der Güteklasse 1A. Schon beim Opener „Forever More“ wird ein Highlight nach dem anderen produziert. Geniale Gitarren, cooler Gesang, anfangs etwas sperrig, wird er spätestens beim Refrain zum Monsterhit. „I Wanna Live“ hat ordentlich Sleaze-Schlagseite und gefällt mit mitreißenden Melodiebögen und einer dreckigen Rock N Roll Attitüde. „One Day At A Time“ erinnert stark an die seligen 80er Jahre und sollte jedem Hardrock-Fan runter wie Öl laufen. Dann jedoch folgt mit „So What“ der geilste TESLA-Song aller Zeiten. Und das will was heißen. Diese schrägen Gitarren, die sich langsam zu einem Wahnsinnsrefrain steigern. Das ist einfach gesagt nur obergenial! Von der modernen Halbballade („Just In Case“ oder „Fallin' Apart“) bis zum Uptemporocker („All Of Me“), hier gibt es alles in allerbester Qualität zu bestaunen. Oder das an ALICE COOPER erinnernde „In A Hole Again“ mit seiner fiesen Atmosphäre, ach, ich komme einfach ins Schwärmen. So muss Hardrock anno 2008 einfach klingen, nicht zu modern, nicht zu angestaubt, mit dutzenden guten Einfällen. Andere Bands schreiben in ihrem ganzen „Leben“ ein Dutzend halbwegs guter Hits, TESLA packen das gesamte Dutzend auf nur ein Album. Hut ab!
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