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Band: Tall Stories Album: Skyscraper Spielzeit: 50:44 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: ? Wertung: 5 Schlappe 18 Jahre ist es nun her, dass Steve Augeri mit TALL STORIES den selbstbetitelten Erstling unter die Leute brachte. Damals waren durchaus einige Hits der Marke „Wild On The Run“ vertreten, doch durch seinen Einstieg bei TYKETTO und später bei JOURNEY lag dieses Baby erstmal auf Eis. Und jetzt ist die Zeit reif für eine Reunion, Ihr wisst ja, wie das so ist mit Bands oder Projekten, die z.B. in den Achtzigern teilweise enorm erfolgreich waren und jetzt mit neuem Schwung versuchen, alte Zeiten wieder aufleben zu lassen. Aber lasst mich gleich soviel vorweg nehmen: im Falle TALL STORIES hätte es auch gereicht, ein Album zu veröffentlichen. Es steht außer Zweifel, dass Steve Augeri ein toller Sänger ist und auch seine Mitstreiter haben sicher einiges auf dem Kasten aber was nützen die besten Instrumentalisten, wenn das Songmaterial nichts taugt? OK, der Opener „Tomorrow“ ist gelungen, klingt aber zu sehr nach den ehemaligen Brötchengebern des Sangesknaben. Doch schon Song Nummer zwei („Clementine“) wirft einige Fragezeichen beim Schreiber dieser Zeilen auf. Absolut schräg, ohne erkennbare Strukturen, genau wie das folgende „Original Sin“. Danach gibt’s mit „All Of The World“ eine Ballade, die mich aber auch nicht sonderlich aus den Latschen haut. Einzig die Songs „No Justice“ und „Stay“ lassen noch einmal etwas Hoffnung aufkommen, die sich aber spätestens zum Ende des Albums wieder schnell verzieht. Schrecklich ist der richtige Ausdruck dafür, was übrigens auch für das Cover gilt. Also fällt das Kapitel TALL STORIES wieder einmal in die Kategorie „Reunions, die die Welt absolut nicht braucht“ – leider, hatte mich darauf gefreut. Stefan
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