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Band: Symphorce Album: Unrestricted Spielzeit: 42:30 min Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records Veröffentlichung: 15.10.2010 Homepage: www.myspace.com/symphorcepower Wertung: 7,5 von 10 Die deutschen Power Metaller SYMPHORCE rund um den ebenfalls bei BRAINSTORM tätigen Sänger Andy B Franck und dem Ex FREEDOM CALL und DOWNSPIRIT Gitarristen Cedric „Cede“ Dupont existieren mittlerweile auch schon seit über 10 Jahren. Alle Jubeljahre komme die Jungs mit einem neuen guten Album um die Ecke und jedes Mal sind sie sich für Experimente nicht zu schade. So auch dieses Mal. Das neue Werk hört auf den Namen „Unrestricted“ und nie war ein Titel passender. Laut Promoinfo verspricht man uns eine Mischung aus kraftvollen, harmonischen, modernen, melodischen, traditionellen, aggressiven und sensiblen Klängen. Na das ist ja eine Menge Holz, wie werden hier und jetzt herausfinden was an den Ankündigungen dran ist. Ein, zwei Worte noch zur Vergangenheit von SYMPHORCE. Die Band ist so eine Art Rundreisender durch die deutsche Label Welt. Zuerst war man bei Noise Records veröffentlichte dort das Debüt sowie noch ein weiteres Album und entschied nach ersten personellen Änderungen sein Glück beim Metal Blade Label zu versuchen. Dort veröffentlichte man vier Alben, spielte unter anderem als Vorband für GRAVE DIGGER, SONTA ARTICA und KAMELOT und etablierte sich als erstklassige Power Metal Band, sowie spielfreudige Liveband. Als weiteren Karriereschritt entschied man sich dafür einen Vertrag beim sehr renommierten AFM Records Label zu unterschreiben. Nun sind wir wieder in der Gegenwart und mit dem AFM Debüt „Unrestricted“ möchte man nun endgültig den Metal Olymp besteigen. Genug der Vorrede, ab geht’s mit dem ersten Track „The Eternal“. Mit einer Klaviereinleitung startet die Nummer bevor uns die bratenden Gitarrenriffs nur so um die Ohren fliegen. Getragen vom treibenden Rhythmus und Andy's ausdrucksstarkem Gesang bietet der Opener alles was der geneigte Fan von der Band erwartet. Starke Nummer so kann es weitergehen. Mit dem folgenden „Until It's over“ servieren uns SYMPHORCE eine flotte Power Metal Nummer bei der man ordentlich die Mähne schütteln kann. Ein verdammt eingängiger Chorus sorgt dafür das man den Song so schnell nicht wieder vergisst. Das Ganze ist zwar ein recht simpler Song, der aber trotzdem Spaß macht und dem geneigten Hörer überzeugen könnte. „Sorrow in our Hearts“ stellt den Hörer aber vor eine Geduldsprobe. Die Nummer braucht ein paar mehr Durchläufe um zu zünden. Es fehlen ein klein wenig die Hooks bei dem Ganzen. Finde ich persönlich jetzt nicht ganz so stark, wie die ersten beiden Nummern. Das nun anstehende „Whatever Hurts“ weiß da schon mehr zugefallen. Ein kleines Keyboardintro, epische anmutende Spielweise und der ausdrucksstarke Gesang von Andy machen die Nummer zu einer sehr atmosphärischen Nummer. Im Mittelteil gibt es noch ein absolut hörenswertes Solo von Cede. Starker Song. Fast zu Halbzeit kommt der Kracher der Platte. Mit „Visions“ zeigen SYMPHORCE das sie doch kleine Meisterwerke schreiben können. Super eingängig, teils mehrstimmiger Gesang und sehr abwechslungsreiches instrumentales Spiel. Hier machen die Jungs alles richtig und werfen der hungrigen Meute den Hit der Scheibe vor. Danach folgen leider mit „The Last Decision“ und „The Mindless“ zwei schwächere Nummern, die nicht so recht überzeugen wollen, bevor man mit dem vorletzten Song „Worlds Seem to Collide“ wieder zurück in die richtige Spur findet. Die Gitarrenarbeit ist hier etwas moderner, was das Ganze aber recht interessant macht. Andy's Gesang ist mal wieder über jeden Zweifeln erhaben und der Gesamteindruck ist ordentlich. Ordentlich, das ist auch der abschließende Eindruck der kompletten Platte.
Anspieltipps:
Hier sind auf jeden Fall „The Eternal“, „Whatever Hurts“, „Worlds seem to collide“ und „Visions“ zu nennen.
Fazit :
Nun das Fazit ist ja schon im letzten Satz der Songbesprechung gefallen. Ordentlich trifft es hier am ehesten. Leider muss ich aber ein nur davor setzen. Ganz überzeugt hat mich der neue Output von SYMPHORCE nämlich nicht. Ein, zwei richtig geile Songs sind dabei, aber dem Großteil fehlt einfach irgendwie das gewisse Etwas. Die Instrumentenfraktion macht einen guten Job, Andy Gesang ist wie immer genial und die Produktion ist auch gut. Diese Faktoren sind aber leider nicht genug um die Platte in die oberen Notenränge zu hieven. Trotz allem vergebe ich gute 7,5 Punkte und der geneigte Hörer sollte sich auf jeden Fall die Samples auf der Homepage der Band zu Gemüte führen um sich einfach ein eigenes Bild zu machen.
Trackliste:
01. The Eternal 02. Until It's Over 03. Sorrow In Our Hearts 04. Whatever Hurts 05. The Waking Hour 06. Visions 07. The Last Decision 08. The Mindless 09. Worlds Seem To Collide 10. Do You Ever Wonder
Julian
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