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Band: Suidakra Album: Book Of Dowth Spielzeit: 40:11 min. Plattenfirma: AFM Records Homepage: www.suidakra.com VÖ: 25.03.2011 Wertung: 9 von 10 Zugegeben, in Deutschland treiben momentan komische Menschen, die sich als Künstler oder gar Musiker bezeichnen, ihr Unwesen. Nichts für ungut Lena Meyer-Landrut..dennoch gibt sie noch: wahre Musiker. Hier sind Suidakra aus Düsseldorf zu nennen. Vor wenigen Tagen haben die nunmehr drei Jungs ihr neues Album mit dem Titel Book Of Dowth herausgebracht. Aus beruflichen Gründen musste sich die Band von ihrem langjährigen Gitarristen Sebastian Hintz trennen und bestreitet nun die anstehenden Konzerte mit Aushilfe Marius Pesch. Die Band ist ihren Folk-und schwarzmetallischen Wurzeln auch bei diesem Album treu geblieben. Der Opener Over Nine Waves beginnt mit Dudelsack und geheimnisvollem Flüstern. Dann stimmen Schlagzeug und Gitarre als treibende Kräfte mit ein und führen uns zum nächsten Track Dowth 2059. Gewohnt melodisch – das Keyboard wird im Hintergrund gehalten – aber auch schwarzmetallisch mit ordentlichem Gekeife von Sänger Arkadius gehts hier zu. Hin und wieder wird die düstere Grundstimmung von weiblichen Vocals und ruhigeren Passagen aufgelockert. Battle Caims beinhaltet extrem schnell gespielte Riffs und donnerndes Schlagzeug. Dazu gesellt sich – um es noch heroischer zu gestalten – eine Art Background-Chor. Bei Biróg's Oath haben sich Suidakra gesangliche Unterstützung von Sängerin Tina Stabel geholt, die mit ihrer charismatischen dunklen Stimme angenehm auffällt. Natürlich darf bei diesem Song der Dudelsack nicht fehlen. Die nächste Nummer ist rein akustisch. Das keltische Lied Mag Mell fällt vor allem positiv auf, da hier nicht noch ein Gastsänger auftritt, sondern Frontmann Arkadius clean singt. Und das kann sich wirklich hören lassen. Erinnert durch die Verspieltheit der Gitarre etwas an Fiddler's Green. Dark Mound wirft alle akustischen Spuren über Bord und kehrt zurück zum Black-Metal mit Doublebass-Gewitter und fiesen Riffs. Bei Balor findet man eine Mischung aus beiden Stile: zuerst ein kurzes akustisches keltisch anmutendes Intro, dann die volle Dröhnung aus brachialem Schlagzeug und Riffgewitter. Auch die restlichen Nummern, wie Stone Of Seven Suns oder Fury Fomoraigh sind ähnlich aufgebaut, wird aber dennoch nicht langweilig. Die insgesamt 10 Tracks von Book Of Dowth können auf alle Fälle überzeugen und bieten eine tolle Mischung aus Melodic-Death-Metal, Black-Metal und Folk. Großes Lob nach Düsseldorf! Franziska
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