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Band: Sue Album: Home Philosophy Spielzeit: 43:57 min. Plattenfirma/Vertrieb: Z-Music/ Homepage: www.gowithsue.com oder www.myspace.com/gowithsue Wertung: 7 Eigentlich passt diese CD so gar nicht in unser Schema, aber warum nicht mal über den Tellerrand schauen und erleben, was es im Musikuniversum noch so alles gibt? Klar, das Labyrinth aus unzähligen Veröffentlichungen in den heutigen Tagen, die sowieso keiner braucht ist schier undurchdringbar, aber manchmal gibt es doch von vereinzelten Bands zu berichten, die etwas aus dem Dickicht herausragen. SUE sind so ein Fall. OK, es gibt heute nichts, was es nicht schon mal in irgendeiner Form gegeben hat, aber diese Mixtur gibt mir Rätsel auf. Warum gefällt mir elektronisch-experimenteller Pop voller Melancholie und Leichtigkeit? Keine Stromgitarren, stattdessen Synthezizer und eine ruhige, gelassene Atmosphäre. Erst zu „Sad Place“ an sechster Stelle packt man ganz dezent ein paar Gitarren aus, um eine Light-Version von PLACEBO zu geben. Das ist auch ein Eckpunkt im Sound von SUE, die anderen möchte ich mit AIR oder aber U2 in abgewandelter Form abstecken. Diese Platte steckt voll mit traurigen Melodien, die aber so luftig verpackt sind, dass sie einen nicht runterziehen, sondern eher zum Träumen einladen. Die beruhigende Stimme von Skip Danko ist immer präsent und erzählt Geschichten über Hamburg, New York, übers Aufwachen und darüber, den Himmel zu besegeln (wörtlich übersetzt). „Home Philosophy“ ist in Zusammenarbeit mit den Produzenten Swen Meyer, Andreas Meid und Nils Kacirek entstanden und wer sich ein Bild von ihrem Schaffen machen will, der schaut am Besten mal auf die o.g. Seiten. Der perfekte Soundtrack zum Aufwachen und Relaxen. Stefan
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