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Band: Stormhammer Album: Signs Of Revolution Spielzeit: 64:02 min. Plattenfirma/Vertrieb: Silverwolf/SPV Homepage: www.stormhammer.de oder www.myspace.com/stormhammerband Wertung: 6,5 Wo sind die Teutonenmetaller unter euch? Also diejenigen, die sich bei UNREST den Halswirbel durchs Bangen ausrenken? Hier gibt es neues Futter für euch. Wobei , so neu sind STORMHAMMER nicht. Bereits 1993 gegründet, haben sie nach diversen Line Up und Namenswechseln bisher 3 Alben veröffentlicht und hauen uns mit „Signs Of Revolution“ Album Nummer 4 um die Ohren. Der größte Unterschied zum Vorgänger „Lord Of Darkness“ ist sicher der neue Sänger Mike Zotter (Ex-DREAMSCAPE), aber auch die restlichen Positionen drehten sich im Sinne der großen Vorbilder RUNNING WILD (jedenfalls in personal technischer Hinsicht). Was erwartet euch nun auf „Signs Of Revolution“? „Omens Of Agony“ und „Kiss At The Abyss“ dürften schon mal ordentlich Vorfreude wecken. Beide Male haben wir es hier mit starken Arrangements, coolen Melodien und mächtig Dampf unter der Haube zu tun. Der Titeltrack ist auch nicht schlecht, dann folgt aber mit „Permanent Menace“ eine völlige Schlaftablette. Auch „Well Of Wisdom“ kommt dann sehr routiniert aus den Boxen, nicht schlecht, aber es reißt auch hier niemanden vom Hocker. Hier kommt schon das erste Manko der Band zum Vorschein. Die Refrains zünden nicht. Da fehlt der letzte Biss. Völlig saft- und kraftlos plätschert dann „Bridges Of Eternity“ vor sich hin. Gähn. Eine Halbballade, die mit langweiligen Harmonien zum Einschlafen anregt. Dass sie es hundert Mal besser können beweist das nachfolgende „Pied Piper“. Hier kann ich endlich wieder treibende Gitarrenriffs, eine geile Bridge und tatsächlich einen richtig guten Refrain entdecken. Wunderbar! Von den elf Stücken sind dann noch im positiven Sinn „Ride On A Razorbalde“ zu nennen, sowie im negativen Sinn „Sham World“, welches abermals völlig abkackt. Somit haben wir insgesamt vier verdammt gute Stücke, reichlich Mittelmaß und zwei „Fuß-Einschlaf-Songs“. Damit kommen STORMHAMMER nicht über das Mittelmaß hinaus. Vielleicht wäre es sehr hilfreich, wenn dann mal doch eine feste Besetzung gefunden wird, die alle zusammen am nächsten Album arbeiten würden. Dann will ich definitiv mehr Songs vom Stile des „Pied Piper“ hören.
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