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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

stop stop! - unlimited censored

Band: Stop Stop!
Album: Unlimited
Spielzeit: 37:56 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenproduktion
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.stopstoptheband.com oder www.myspace.com/stopstopbcn
Wertung: 8 von 10
Seit 1998 gondelt Bassist und Sänger Jacob A.M. schon durch die Weltgeschichte um sein Projekt STOP STOP! in die richtigen Bahnen zu lenken. Von Menorca über Barcelona über Mailand und Los Angeles irgendwann wieder zurück nach Barcelona, wo er letztendlich sesshaft wurde und weiterhin Leute für seine Band suchte. Jetzt scheint es zum ersten Mal eine Besetzung zu geben, die STOP STOP! auf eine höhere Ebene hieven könnte. Zusammen mit Vega (g.), Mak G.G. (g.) und Danny (d.) ist das Album “Unlimited” entstanden. Und im Vergleich zu den 2007er Demos, die ich zufälligerweise einmal zu Gehör bekommen habe muss ich den Spaniern attestieren, dass sie einen riesen Sprung gemacht haben. Irgendwie kommen mir die Jungs auch ein wenig vor wie seinerzeit DIAMOND REXX oder auch LIZZY BORDEN in den ersten Jahren. Rein optisch sind STOP STOP! eine Sleazegang, musikalisch legen sie aber einige Härtebriketts drauf, denn der Opener “I Was Born To Rock” ist ein ungestümer Uptempotrack und macht erstmal stutzig. “Down” ist schon etwas gemäßigter, wenngleich nicht weniger chaotisch. Herausragend ist dabei die Stimme von Jacob, die mich sofort an Burnem Muller von den BACKSTREET GIRLS erinnert (etwas ALICE COOPER ist auch vorhanden). “Too Late” und “Happy Man” haben da schon mehr auf der Pfanne, denn hier zünden die Herrschaften gleich zweimal hintereinander die volle Bandbreite ihres Könnens. Die Songs sind roh und hart aber trotzdem eingängig und melodiös, ziemlich geil. Weitere Highlights sind “In Your Face”, “Regret” und die 2010er Version von “Stop Stop!”. Die Spanier lärmen weitab von einer Welt in der die glattgebügelten Produktionen der 1980er oder auch der Neuzeit eine Rolle spielen würden – selbst für Sleazeverhältnisse ist “Unlimited” ganz schön saftig. Sie sind auch praktisch nicht in eine Schublade einzuordnen – sie machen einfach Rock´n Roll und kümmern sich weder um Trends noch um Normen. Dass man damit auch in der heutigen Zeit nicht so recht in die vorgeformten Vorgaben der mächtigen Musikindustrie passen wird, ist klar. Vielleicht hält aber doch einmal ein Underground-Label die Ohren auf und gibt den Burschen eine Chance. Die Reife dazu hätten sie jetzt. Tipp!
Stefan
 

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