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STONELAKE_-_Marching_On_Timeless_Tales_artwork

Band: Stone Lake
Album: Walking On Timeless Tales
Spielzeit: 45:51 min
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 01.07.2011
Homepage: www.stonelake.se
WERTUNG: 8,5 von 10


Die schwedische Band STONELAKE geistert nun auch schon einige Zeit durch unseren Metalkosmos. Die Geschichte der Band die im Jahre 1991/1992 gegründet wurde, beginnt aber schon ein wenig früher, nämlich im Jahre 1984, hier lernten sich der Gitarrist Jan Akesson und der Sänger Peter Grundstrom kennen und Jan beschloss der Band WHITELIGHT, in der Peter sang, beizutreten. Nach einigen hin und her und einer Umbenennung in KEEN AVENUE zerbrach die Band schließlich im Jahre 1991. Die beiden Freunde beschlossen aber weiterhin zusammen Musik zu machen und so war STONELAKE geboren. Bis heute veröffentlichte die Band vier Alben und nun steht mit „Walking on timeless Tales“ der neue fünfte Longplayer bereit. Das neue Album ist aber auch der Einstand bei ihrem neuen Label Massacre Records. Für diejenigen, die die Band noch nicht kennen, die Jungs kombinieren Hard Rock mit Power und Progressive Metal zu einer wunderbaren Kombination  vergleichbar mit MASTERPLAN, JORN oder BEYOND TWILIGHT. Laut Promoinfo sollen wir es hier mit dem ausgereiftesten und druckvollsten Werk der Schweden zu tun haben. Na das schauen wir uns doch jetzt mal ganz genau an!
Los geht es mit dem Opener „Red Canyon“, zu dem auch ein schickes Video gedreht wurde. Mit brachialer Gitarrengewalt geht es los, unterstützt von Hintergrundkeyboardklängen und den treiben Rhythmus aus Bass und Schlagzeug. Kurz danach setzt die angenehme Stimme von Fronter Peter ein und man ist mitten drin in einem Midtempo Melodic Rocker mit leicht progressiven Touch. Das Ganze ist strikt nach Schema F gestrickt und überzeugt im Chorus durch seine Eingängigkeit und Melodie. Passt, wackelt und hat Luft, ein guter Einstieg für die Jungs von STONELAKE.
Weiter geht es mit dem wesentlich schnelleren „Liar“. Eine große Einführung braucht es nicht, sofort übernehmen die Instrumente die Herrschaft und es wird munter drauf los gerockt. Das Keyboard ist im Hintergrund schön präsent und so wirkt der Song schön voll. Kling gut! Der Chorus ist auch wieder ganz passabel und kann sich gut hören lassen. Das Gitarrensolo im Mittelteil ist auch eine Erwähnung wert, ganz großes Kino. Ganz ordentlich was die Jungs hier abliefern.
Der nächste Track „Sound of a Whisper“ präsentiert sich wesentlich progressiver als die, eher in die Melodic Metal Ecke tendierenden Vorgänger. Hier ist gutes zuhören und aufpassen angesagt, der Song bietet eine Menge musikalisches zu entdecken ohne dabei sperrig zu wirken. Der Chorus geht auch wieder absolut in Ordnung, was soll ich groß sagen, die Nummer steht für Abwechslung auf dem Album.
Als Nächstes haben wir mit „Snakechild“ wieder einen eingängigen Melodic Rock Song am Start. Es geht kurz ruhig los, bevor wieder die Gitarrenfraktion das Ruder übernimmt. Das Ganze besitzt einen schönen Groove der einen sofort mitreißt, sowie eine perfekt angelegten Chorus, der einen schon nach kurzer Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht. Bislang machen STONELAKE alles richtig, jede Menge starker Songs sind bis jetzt an Bord.
Und das geht auch so weiter, folgt nun doch mit „Fool with No Denial“ ein weiteres Highlight der Platte. Eine schöne mystische Einleitung folgt recht schnell die brachiale Gitarrenriff und Schlagzeugwand. Und dann folgt er, der beste Chorus auf der gesamten Platte, der alle Melodic Metal Jünger vor Freude aufschreien lässt. Ganz großes Kino Jungs! Vielen Dank für diesen Spitzentrack.
Aber auch in der zweiten Hälfte der Scheibe gibt es ein paar schöne Songs zu bestaunen.
Das tolle atmosphärische „Rain“ ist zum Beispiel so ein Fall. Ein Midtempo Song der seinen ganz eigenen Rhythmus und eine schöne abwechslungsreiche Strukur besitzt. Klasse gesungen, schöner Chorus, hier passt wieder alles!
Danach kommt ein bisschen mehr Durchschnittsware, aber kurz vor Schluss steht mit dem Midtemposong „Winds of Fire“ wieder ein erstklassiger Track, den es hier zu erwähnen gilt. Geile Riffs, coole Melodien, ausdrucksstarker Gesang und wieder dieser klasse Chorus. Sehr schön Jungs!
Der Abschluss mit dem progressiven „Enter the Temple“ ist zwar ganz ok, haut mich aber nicht ganz vom Hocker.

Anspieltipps:

Gerade die erste Hälfte ist quasi mit Hits nur so gespickt. Ich nenne euch hier mal “Snakechild”, “Fool with No Denial” und “Rain”, damit sollte man sich einen guten Überblick über das Album verschaffen können.

Fazit :

STONELAKE haben mich wirklich überrascht! Waren die letzten Veröffentlichungen eher Durchschnittsware, haben es die Jungs hier endlich geschafft eine richtig geile Platte einzuspielen. Mit den progressiv angehauchten Tracks hat man auch die nötige Portion Abwechslung am Start, die es braucht, damit das Album nicht so schnell langweilig wird. Die gesangliche Leistung von Peter ist auch hervorzuheben. Der Junge hat ein Mörderorgan der die hohen Töne spielerisch meistert. Aber auch die restlichen Jungs stehen ihm in nichts nach. Zum Ende hin geht ihnen zwar ein wenig die Luft aus und man kann das hohe Niveau der ersten Hälfte nicht ganz halten, aber abschließend ist mir die Leistung auf der neuen Platte “Walking on timeless Tales” sehr gute 8,5 Punkte wert. Fans melodischer Songs mit progressiven Touch sollten auf jeden Fall rein hören!

Trackliste:

01. Red Canyon
02. Liar
03. Sound Of A Whisper
04. SnakeChild
05. Fool With No Denial
06. Rain
07. Lay Down The War
08. Give It Up
09. Winds Of Fire
10. Enter The Temple

Julian

stone lake - shades of eternity

Band: Stone Lake
Album: Shades Of Eternity
Spielzeit: 51:51 min.
Plattenfirma/Vertrieb: 7Hard/H´art
Veröffentlichung: 08.05.2009
Homepage: www.stonelake.se oder www.myspace.com/stonelaketheband 
Wertung: 7,5 von 10
Die Schweden STONE LAKE sind alles andere als Newcomer, vielmehr ist mit “Shades Of Eternity” schon Longplayer Nummer 5 am Start, 2 weitere könnt Ihr auch bei uns finden. Wer die Band bisher noch nicht kannte, hier eine kurze Einführung: STONE LAKE ist das Baby von Sänger Peter Grundström und Gitarrist Jan Akesson, der u.a. auch für die Keyboards, für Mastering, Mix und Produktion zuständig war. Aber zwei Leute alleine machen noch keine Band, somit sind auch noch Jaime Salazar (ALLEN/LANDE, BAD HABIT) an den Drums und Anders Rydholm (GRAND ILLUSION, CODE) am Bass mit von der Partie. Wenn man die Band in eine Schublade pressen müsste, würde ich die mit der Aufschrift “Klassischer, trotzdem moderner Heavy Metal mit progressiven Einflüssen” wählen. Doch speziell dieser Pfad wurde in den letzten Jahren enorm ausgelatscht und dieses Überangebot dürfte für viele mit der Zeit etwas nervig werden. Aber STONE LAKE waren bis dato immer auf der Seite der “Guten” zu finden. Die erste Platte “Reincarnation” erschien 2006 und seither ist man fleißig dabei, neues Material unter die Leute zu bringen. Nun aber zurück zu “Shades Of Eternity”. Auf den ersten Blick kommen die Songs nicht so direkt und straight rüber wie noch auf “World Entry”, aber mit der Zeit entwickeln sich Nummern wie “End Of The World”, “Rescue You” oder “Can´t Steal Your Heart” zu klasse Songs, die trotz ihres Anspruchs enorm Spaß machen. Aber das sollte ja auch das Ziel harter Musik sein: eine Message rüberbringen, nicht langweilen aber den Spaßfaktor nie aus den Augen verlieren. Das gelingt den Schweden nicht bei jeder Komposition aber insgesamt bieten die 10 Songs des Albums eine gelungene Mischung aus Melodie, Härte, Anspruch und Einfühlungsvermögen. “Shades Of Eternity” braucht eine Weile, bis sich alle Facetten zeigen, dann kann aber losgelegt werden mit genießen. STONE LAKE haben mich ein weiteres Mal nicht enttäuscht!
Stefan
 

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Band: Stone Lake
Album: Uncharted Souls
Spielzeit: 53:45 min.
Plattenfirma/Vertrieb: MusicBuyMail
Homepage: www.stonelake.se oder www.myspace.com/stonelaketheband
Wertung: 7 von 10
STONE LAKE stammen aus Schweden und haben mit "Uncharted Souls" bereits ihr viertes Album veröffentlicht. Es ist nach dem 2007er Album "World Entry" auch das zweite, welches in meinem Player landet. Und auch anno 2008 können und wollen die Schweden nicht verbergen, welche Bands sie richtig geil finden: IRON MAIDEN und PRIMAL FEAR. Denn irgendwo dort dazwischen mit ordentlich Keyboards a la AVANTASIA lässt sich auch "Uncharted Souls" einordnen. Die Gitarrenarbeit ist teilweise richtig geil, nur die Melodien zünden bei den ersten Songs nicht so richtig. Etwas zu uninspiriert gehen die Schweden hier zu Werke und man hat das Gefühl alles schon mal (besser) gehört zu haben. Richtig schwach ist dann Track Nummer 4 "Higher", hier scheinen Keyboard und Gitarre gegeneinander zu kämpfen (und das leider nicht im positiven Sinne). Mit "Glory Days" wird dann erstmal das Tempo gedrosselt und verdammt, hier lassen die Jungs mit einer gefühlvollen Ballade wirklich aufhorchen. Gut, Keyboards sind weiterhin dominant aber der Song ist echt gut. Dass anschließend mit "Don't Leave Me Behind" der wahrscheinlich härteste Song des Albums folgt, ist nicht schlau gewählt, allerdings geht nach der harten Strophe die tolle Melodieführung von Bridge und Refrain sofort ins Ohr und bleibt dort auch hängen. So muss Melodic Metal klingen. "Rockin' Down The Walls" hat neben einem klischeebehafteten Text auch ein paar Hardrock Einflüsse zu erkennen und hört sich an als würde Ralf Scheepers einen BROTHER FIRETRIBE Song singen. Gewöhnungsbedürftig. Abschließend hauen uns die Schweden mit den beiden Bonustracks "Saint Or Evil" und "Wonderland" die beiden stärksten Tracks des Albums um die Ohren. Insgesamt also eine leicht zwiespältige Sache. Neben richtig guten Melodic Metal Futter sind auch einige Durchhänger enthalten. Mal sehen, ob mit dem nächsten Album der große Durchbruch gelingt. Das Talent haben die Schweden allemal.

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Band: Stone Lake
Album: World Entry
Spielzeit: 40:47 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Vergleichbare Bands:
Homepage: www.stonelake.se oder www.myspace.com/stonelaketheband
Wertung: 7,0 von 10
STONE LAKE sind zwar eine neue Band, jedoch kennen sich Gitarrist Jan Akesson und Shouter Peter Grundström schon seit 1984. Eine Zeit lang spielten die beiden bei WHITELIGHT, ein paar Jahre später trennten sich ihre Wege aber wieder, um sich für STONE LAKE wieder zu kreuzen. „World Entry“ ist nach „Reincarnation“ der zweite Streich der Schweden und mittlerweile ist man im Stall von Metal Heaven angekommen. Geboten wird melodischer Heavy Metal mit gelegentlichen progressiven Einflüssen, der vom Gesang her etwas an Tony Harnell von TNT erinnert. Allerdings ist dies hier keine Scheibe, die auf Anhieb so richtig gut funktioniert, denn es braucht doch einige Zeit, bis „World Entry“ ihren Charme preisgibt. Und trotzdem gibt es einen Song, der es mir von Anfang an ein wenig angetan hat, und das ist ausgerechnet die Ballade „Words Are Not Enough“, eine Zeitreise in die gute alte Zeit. Zwar kann das Stück auch als schmalzig betitelt werden, aber ab und zu ist das schon genehmigt, oder? Der Opener „Deal With The Devil“ bleibt schnell im Ohr hängen und entpuppt sich als Highlight der Scheibe, wobei „Rest My Eyes On You“ ziemlich an diesem Thron rüttelt. Alles in allem ist „World Entry“ zwar kein Überflieger geworden, aber ein anspruchsvolles, gutklassiges Metalalbum, das mit Sicherheit nicht so schnell langweilig werden dürfte.
Stefan

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