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Stevie Salas & Bernard Fowler - The Best Of The IMFs 2010

Band: Stevie Salas & Bernard Fowler
Album: The Best Of The IMFs 2010
Spielzeit: 74:16 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Bellaphone International
Homepage: www.steviesalas.com bzw. www.bernardfowler.com
Wertung: 8,5 von 10
All denen, den wir Appetit auf den leider hierzulande viel zu unbekannten STEVIE SALAS gemacht haben, als er mit „Be What It Is“ auf Anhieb in unsere Hall Of Fame stürmte, kann jetzt mit ordentlich Nachschub geholfen werden. „The Best Of The IMFs“ vereint STEVIE mit seinem Kompagnon und Bruder im Geiste BERNARD FOWLER, sowie sämtlichen daraus entstandenen Bands wie NICKLEBAG und COLORCODE. Weitere Gäste in Form von DAVE ABBRUZZESE (PEARL JAM), RON WOOD (ROLLING STONES), JERRY CANTRELL (ALICE IN CHAINS), MATT SHERROD (BECK; CROWDED HOUSE) und viele mehr, veredeln diese endlich auch hübsch aufgemachte CD und bieten Funkrock von allerhöchster Perfektion. Während NICKLEBAG eher für die härteren Klänge zuständig sind und bei „Sweet Thang“ oder dem wuchtigen „Trapped Like A Rat“ (bisher unveröffentlicht) schon mal die Riffkeule rausholen gibt es bei Mr. FOWLER und „Get Away“ auch mal Trip Hop-artige Klänge zu hören. Abwechslung ist hier nicht einfach nur ein Wort, sondern wird mit Genuss zelebriert. Unglaublich geil, weil ein absoluter Hit ist „Body Slamm“ vom 2001er Album „Shapeshifter“, nach kurzem Intro wird hier gefunkt, dass sich die Wände im Takt wiegen. Insgesamt gibt es hier 18 Songs zu hören, wobei neben „Trapped Like A Rat“ lediglich der „Planet Earth Blues“ tatsächlich noch unveröffentlicht sind. Da allerdings sämtliche Alben in Deutschland und Europa nur sehr schwer zu bekommen sind (die Plattenfirma hat sich bisher rein auf den amerikanischen Markt konzentriert), lohnt sich in Deutschland diese Anschaffung durchaus. Weitere Anspieltipps sind das groovende „Hit It Or Quit It“ oder das abermals geniale „Soul Ecstasy“ dessen Name Programm ist, eine perfekte Mischung aus Soul und Funk. Wer sich gerne mal eine GLENN HUGHES Platte reinzieht wird auch mit den IMFs seine reine Freude haben. Von mir gibt es wieder eine unbedingte Kaufempfehlung. Galaktisch gute Platte!

Stevie Salas - Be What It Is
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Band: Stevie Salas
Album: Be What It Is
Spielzeit: 49:25 min
Plattenfirma/ Vertrieb: Arbor Records/Bellaphon
Veröffentlichung: 26.06.2009
Homepage: www.steviesalas.com oder www.myspace.com/steviesalas
Wertung: 9,5 von 10
STEVIE SALAS hat für seine neue Soloscheibe allerhand Gastmusiker eingeladen, die fast eine Art Allstars Band bilden und „Be What It Is“ zu einem großartigen Album gemacht haben. Als da wären Matt Sorum (GUNS N ROSES, VELVET REVOLVER), Dave Abruzzese (PEARL JAM), Juan Alderete (MARS VOLTA), Matt Sherrod (CROWDED HOUSE, BECK), Brian Tichy (BILLY IDOL, OZZY OSBOURNE) und RICHIE KOTZEN als Background Sänger. Ordentlich Manpower, die STEVIE durch seine unglaublichen Songwriter Qualitäten aber gar nicht unbedingt nötig gehabt hätte, aber ich bin froh darüber, denn so klingt „Be What It Is“ genau so, wie es letztendlich geworden ist. Saugeil. Beim beginnenden „What It Was To Be What It Is“ kommen mir die RED HOT CHILI PEPPERS in den Sinn, cooler groovender Funk Rock. „Get Out Alive“ hat ordentlich 70s Flair und rockt wie Sau. Sogar vor Sprechgesangeinlagen schreckt STEVIE wie bei „Long Way To Roll“ nicht zurück und verbindet diese aber genial mit einem Refrain, der runtergeht wie Öl. Für Gitarrenfetischisten gibt es mit „Two Souls War'n In A Bag Of Skin“ eines der unglaublichsten Gitarrensoli aller Zeiten, STEVIE lässt seine Gitarre auf höchstem Niveau jaulen, dass es mir die Zehennägel aufbiegt. Wahnsinn. Für LENNY KRAVITZ Jünger gibt es mit „Are The Gods Smiling On Me (Or Are They Laughing)“ ordentlich was für die Ohren. Herrlich, so gut hat es der gute LENNY schon lange nicht mehr hingekriegt. Was für ein Gitarrenriff. Etwas nostalgischeres, normaleres gefällig? Auch kein Problem: Hört euch unbedingt die Gänsehautballade „My Girl Is Gone“ an. Wundervoll. Weitere Anspieltipps: „To Surf With The Angels“ und „Cherokee Girl“. Ist euch was aufgefallen? Richtig, viel mehr Songs gibt es nicht mehr. Denn alle sind auf ihre Weise einmalig geworden und bieten Rock N Roll der Güteklasse 1A. Natürlich wird STEVIE SALAS nie die Charts toppen können, mit diesem Album hätte er es allerdings mehr als nur verdient. Wer so viele geniale Songs schreibt, schrammt nur aus einem Grund an der Höchstnote vorbei: Als Motivation für das nächste Teil. Für mich schon jetzt eines der Alben des Jahres.

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