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Band: Stevie Salas Album: Be What It Is Spielzeit: 49:25 min Plattenfirma/ Vertrieb: Arbor Records/Bellaphon Veröffentlichung: 26.06.2009 Homepage: www.steviesalas.com oder www.myspace.com/steviesalas Wertung: 9,5 von 10 STEVIE SALAS hat für seine neue Soloscheibe allerhand Gastmusiker eingeladen, die fast eine Art Allstars Band bilden und „Be What It Is“ zu einem großartigen Album gemacht haben. Als da wären Matt Sorum (GUNS N ROSES, VELVET REVOLVER), Dave Abruzzese (PEARL JAM), Juan Alderete (MARS VOLTA), Matt Sherrod (CROWDED HOUSE, BECK), Brian Tichy (BILLY IDOL, OZZY OSBOURNE) und RICHIE KOTZEN als Background Sänger. Ordentlich Manpower, die STEVIE durch seine unglaublichen Songwriter Qualitäten aber gar nicht unbedingt nötig gehabt hätte, aber ich bin froh darüber, denn so klingt „Be What It Is“ genau so, wie es letztendlich geworden ist. Saugeil. Beim beginnenden „What It Was To Be What It Is“ kommen mir die RED HOT CHILI PEPPERS in den Sinn, cooler groovender Funk Rock. „Get Out Alive“ hat ordentlich 70s Flair und rockt wie Sau. Sogar vor Sprechgesangeinlagen schreckt STEVIE wie bei „Long Way To Roll“ nicht zurück und verbindet diese aber genial mit einem Refrain, der runtergeht wie Öl. Für Gitarrenfetischisten gibt es mit „Two Souls War'n In A Bag Of Skin“ eines der unglaublichsten Gitarrensoli aller Zeiten, STEVIE lässt seine Gitarre auf höchstem Niveau jaulen, dass es mir die Zehennägel aufbiegt. Wahnsinn. Für LENNY KRAVITZ Jünger gibt es mit „Are The Gods Smiling On Me (Or Are They Laughing)“ ordentlich was für die Ohren. Herrlich, so gut hat es der gute LENNY schon lange nicht mehr hingekriegt. Was für ein Gitarrenriff. Etwas nostalgischeres, normaleres gefällig? Auch kein Problem: Hört euch unbedingt die Gänsehautballade „My Girl Is Gone“ an. Wundervoll. Weitere Anspieltipps: „To Surf With The Angels“ und „Cherokee Girl“. Ist euch was aufgefallen? Richtig, viel mehr Songs gibt es nicht mehr. Denn alle sind auf ihre Weise einmalig geworden und bieten Rock N Roll der Güteklasse 1A. Natürlich wird STEVIE SALAS nie die Charts toppen können, mit diesem Album hätte er es allerdings mehr als nur verdient. Wer so viele geniale Songs schreibt, schrammt nur aus einem Grund an der Höchstnote vorbei: Als Motivation für das nächste Teil. Für mich schon jetzt eines der Alben des Jahres.
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