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Band: The Soulshake Express Album: Join The Carnival Spielzeit: 41:47 min. Plattenfirma/ Vertrieb: Bad Reputation Homepage: www.myspace.com/thesoulshakeexpress VÖ: 23.02.2011 Wertung: 7 von 10 Die schwedische Gruppe THE SOULSHAKE EXPRESS war mir bis heute komplett unbekannt. Durch ein bisschen Recherche habe ich dann herausbekommen, dass es sich bei „Join The Carnival“ um den zweiten regulären Longplayer handelt. Ihr erstes Langeisen „Heavy Music“ ist von der Musikpresse sehr wohlwollend aufgenommen worden. Die Band besteht aus: David Eriksson, Lead Guitar & Vocals Marcus Andersson, Rhythm Guitar Robert Schlyter, Bass Joakim Eriksson, Drums Martin Hamar, Organs
Die fünf jungen Männer haben sich eine Mischung aus Retro- und Garagen Rock auf die Fahnen geschrieben. Als ich mir ihren zweiten Output das erste Mal angehört habe, bin ich zum Entschluss gekommen, dass die Band eigentlich nichts für den Sound kann. Es ist ganz klar die Schuld der Eltern! Sie hätten die Jugendlichen nicht so lange mit den alten MC5, THE WHO, LED ZEPPELIN und unzähligen Blues Rock Schallplatten in der Garage herumlungern lassen dürfen.
Denn genau so klingt „Join The Carnival“. Dem Hörer wird mächtig viel energiegeladener Garagen Rock mit 60er- und 70er (Classic) Rock und Blues Rock Verweisen geboten. David Eriksson verfügt nicht gerade über eine engelsgleiche Stimme, sondern keift auch ganz gerne mal heiser ins Mikro. Er weiß ganz genau, wann er wie zu klingen hat und sein Gesang wirkt nie aufgesetzt. Die Rhythmussektion hat sich mit dem Gedanken abgefunden keine zweiten DREAM THEATER zu sein. Aber sie rocken wie die Hölle und gleichen die fehlende Virtuosität mit purer Spielfreude aus. THE SOULSHAKE EXPRESS haben eh mächtig Freude daran, so richtig auf das Gaspedal zu treten. Besonders das Gitarren- und Orgelspiel lässt jedem Anhänger des Classic Rock das Herz aufgehen. Auf „Join The Carnival werden o.g. Genres geschickt miteinander kombiniert, aber leider bleibt die Eigenständigkeit auf der Strecke. Mir sind die Songs ein bisschen zu identitätslos und alles klingt mir zu sehr nach Schema F. Nach mehreren Durchläufen werden die ersten Abnutzungserscheinungen und Schwächen im Songwriting sehr deutlich erkennbar. Ein Songaufbau gleicht dem Nächsten. Allzu oft fangen eine Vielzahl der Songs einfach zu simpel an: am Anfang wird getragen gestartet und die Songs entwickeln sich dann zu klassischen Rockern oder Blues Rockern. Das wiederholt sich mir einfach zu oft. Noch gelingt es THE SOULSHAKE EXPRESS nicht, Kompositionen auf das Papier zu bringen, die sich auch im Gehörgang festsetzen oder gar eine konstante gute Leistung aufzeigen.
Tracklist: Barking up the wrong tree Fired up Intermission Join The Carnival White dots Ghost of Jim Jones I've Got Soul Come on Intermission II The Hamburg Limp The Man with the cane High and Dry
Im Großen und Ganzen ein ordentliches Album, das mich aber nicht vollends überzeugen vermag. Ich schüttle mal ganz knappe 7 Punkte für THE SOULSHAKE EXPRESS aus dem Ärmel, Götz
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