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Band: Sinbreed Album: When Worlds Collide Spielzeit: 43:11 min Plattenfirma: Ulterium Records Veröffentlichung: 26.03.2010 Homepage: www.sinbreed.com Wertung: 9 von 10 Liebe Leser hiermit präsentiere ich euch etwas ganz Besonderes. Selten, um es mal vorweg zu nehmen, hat mich ein Debüt derart begeistert und aus dem Stuhl gehauen wie das Debütalbum „When Worlds Collide“ von SINBREED! Bevor wir zum musikalischen kommen, erstmal ein paar Hintergrundinfos zur Band/Projekt. Dieses nahm unter dem Namen NEOSHINE seinen Anfang Mitte der Neunziger Jahre. Initiator und Gründer von SINBREED ist Gitarrist Flo Laurin. Es dauert aber noch bis ins Jahr 2005 bis sich richtig was tat und SINBREED richtig Gestalt annahmen. Man produzierte ein erstes Demo, mit dem Flo Laurin auf Musikerfang ging. Erstes „Opfer“ war der SEVENTH AVENUE Frontman Herbie Langhans. Zweiter Mann für SINBREED wurde dann der damals neue Drummer von BLIND GUARDIAN Frederik Ehmke. Der letzte Posten der zu vergeben war, war der des Bassisten. Hier angelt man sich, den in der Wiesbadener lokalen Szene kein unbekannter, Alexander Schulz. Aufgrund eines Namenskonflikts mit einem amerikanischen Unternehmen benannte man sich um und SINBREED waren ready to rock! Eine ganz schön lange Entstehungsphase oder? Wer diese ausführlich lesen möchte, dem sei die Bandhomepage ans Herz gelegt. Nun kommen wir aber mal zum für uns wichtigsten, dem musikalischen. Hier erwartet uns erstklassiger Power Metal. Dieser erinnert manchmal an BLIND GUARDIAN oder BRAINSTORM und auch manchmal von der Struktur und der Stimmfärbung von Herbie Langhans an RUNNING WILD. Dies sind ja schon mal keine schlechten Vorraussetzungen. Lost geht’s mit dem Opener „Newborn Tomorrow“. Ein langsamer Gitarreneinstieg eröffnet den Song. Nach kurzer Zeit bläst uns aber eine wahre Soundfront entgegen. Knallende Gitarren, treibendes Drumming, aggressiver aber einwandfreier Gesang. Das sind in kurzen Worten die Merkmale des Songs. Zusätzlich noch ein eingängiger Chorus und jeder Schwermetaller ist schon beim Eröffnungssong begeistert. So ging es mir zumindest! Zweiter Track der Scheibe ist „Book of Life“. Ähnlich gewaltig wie beim Vorgänger geht es hier weiter. Der Chorus ist aber hier noch ein wenig eingängiger und prägender so dass das Ganze auch eine absolut runde Sache ist. Wie der Vorgänger auch hier eine starke Nummer. Man ist immer noch begeistert! Es folgt der Titeltrack „When Worlds Collide“. Ein Unterschied zu den vorherigen Tracks ist hier auszumachen. Das Ganze ist etwas melodischer und langsamer aber deswegen keineswegs schlechter. Im Gegenteil SINBREED beherrschen nicht nur den Power sondern auch den Melodic Metal. Astreiner Chorus, leichte Keyboard und Effektuntermalung, ganz großes Kino was uns hier geboten wird! Kommen wir zum siebten Stück „Enemy Lines“. Messerscharfe Riffs, ein Chorus den man nach dem zweiten Mal mitsingen kann, viel Abwechslung, kurzum einfach ein starkes Stück Power Metal! Man fragt sich wo SINBREED diese guten Ideen hernehmen? Die Scheibe wir abgeschlossen mit dem Songs „Salvation“. Vermutlich hieß dieser Song aber einmal anders und war die Bandhymne. Aufmerksame Zuhörer lauschen dazu bitte genau dem Chorus. Beim musikalischen gibt es aber wieder absolut nichts zu meckern! Sinbreed halten ihr absolut hohes Niveau bis zum Schluss. Zusätzliche hat der Song den stärksten Chorus der gesamten Platte. Die Begeisterung steht dem Schreiber dieser Zeilen ins Gesicht geschrieben!
Anspieltips:
Meine Anspieltips gestalten sich diesesmal etwas schwierig. Die gesamte Platte ist auf einen extrem hohen Level. Wenn ich müsste würde ich euch: „Newborn Tomorrow“, „When Worlds Collide“, „Arise“ und “Salvation” nennen.
Fazit :
Ich habe es ja schon gesagt. Selten hat mich ein Debüt derart weg geblasen und begeistert wie dieses. Beim mehrmaligen Hören konnte sich kein Filler finden. Alle Songs sind richtig gut. Eigentlich gibt es für mich nur einen Kritikpunkt bzw. Wunsch für das, hoffentlich, nächste Album. Vielleicht ein, zwei langsamere Songs, dafür nicht ganz so viele schnelle und strukturell ähnliche Songs. Dass sie die melodischen Sachen drauf haben, haben die Jungs angedeutet. Bitte mehr davon! Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt und schon fast Erbsen zählerrei. Hervorheben muss ich auch den genialen Gesang von Herbie Langhans. Was für eine Power und Kraft der Mann hat, ist der Wahnsinn. Mich würde es nicht wundern wenn SINBREED bei der Wahl zum Newcomer 2010 ganz weit vorne landen würden. Leute kauft euch die Scheibe, mehr sage ich nicht dazu!
Trackliste:
01. Newborn Tomorrow 02. Book of Life 03. When Worlds Coolidea 04. Dust to Dust 05. Infinities Call 06. through the Dark 07. Enemy Lines 08. Room 101 09. Arise 10. Salvation
Julian
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