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shakra - back on track
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Band: Shakra
Album: Back On Track
Spielzeit: 48:12 min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Veröffentlichung: 25.02.2011
Homepage: www.shakra.ch oder www.myspace.com/shakrarock
Wertung: 9 von 10
Wo haben sie nicht überall gesucht... Nach dem Ausstieg von Mark Fox 2009 mussten die Schweizer Vorzeigerocker schon zum zweiten Mal das Schicksal erleiden, ohne Sänger dazustehen. Waren es im Falle von Pete Wiedmer 2002 “einfach” gesundheitliche Probleme, waren die Differenzen mit Mark Fox schier unüberwindlich. Kurz vor dem Rauswurf packte Fox seine Koffer und die Jungs um Kreativkopf Thom Blunier mussten sich erneut auf die Suche nach einem geeigneten Ersatz machen. Über 100 Sänger haben sich daraufhin berufen gefühlt, in die Fußstapfen von Fox zu treten und auch die Band war nicht untätig – sie kontaktierten einige Sänger, die sie für prädestiniert hielten. Aber trotzdem war nicht der richtige Mann dabei. Getreu dem Motto “Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her” hat sich dann im Oktober 2009 der indischstämmige John Prakesh, der aber in der Schweiz lebt,  bei den Jungs gemeldet und es hat gefunkt. Schon kurz nach seinem Engagement musste er eine kleine Tour überstehen bevor es ins Studio ging um das mittlerweile achte Album in Angriff zu nehmen. Es war auch John´s Idee, die Platte “Back On Track” zu nennen –  und wie recht er doch hat! Ich habe zwar noch nie ein schwaches Album von SHAKRA gehört, aber so stark hatte ich die Neue und den Neuen dann doch nicht erwartet. Und das liegt neben dem wirklich abwechslungsreichen Songwriting (in der Vergangenheit war das ja nicht immer so) auch an der sehr variablen Stimme von John Prakesh. Trotzdem rocken SHAKRA wie eh und je mit den fast unverwechselbaren Stakkato-Riffs und den fantastischen Melodien, die eine Power vermitteln, wie man es selten hat. Das unterstreichen Songs wie der harte Opener “B True Be You”, das typische “I´ll Be”, das melodische “Crazy”, die tolle Ballade “When I See You”, der Titeltrack oder das abschließende “Stronger Than Ever”. Mit “Yesterday´s Gone” oder “Unspoken Truth” sind auch Stücke enthalten, die eine gereifte Band mit Facetten präsentieren, wie man sie nicht erwartet hätte. SHAKRA sind besser in der Spur als je zuvor und können mit “Back On Track” locker an Highlights wie “Moving Force”, “Powerride” oder “Rising” anknüpfen.
Stefan
 

SHAKRA_-_Everest_artwork

Band: Shakra
Album: Everest
Spielzeit: 51:29 min
Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Homepage: www.shakra.ch
Wertung: 8 von 10
SHAKRA sind wieder da. Nach dem von vielen umjubelten letzten Output „Infected“, den ich als einer von wenigen nicht ganz so prickelnd fand, da auch viel Leerlauf zu hören war, wird „Everest“ die Redaktionscharts vieler Musikmagazine steil nach oben klettern. Denn mit Bergen kennen sich die Schweizer aus. Und sie klingen homogener und eingespielter denn je. „Ashes To Ashes“ beginnt mit einem absolut typischen SHAKRA Riff und Sänger Mark Fox, macht das, was er am besten kann. Ein guter Refrain rundet das Ganze ab, wird bestimmt zu einem Live-Hit. „Love And Pain“ bleibt im Midtempo und auch hier groovt der Schweizer richtig fett, die Produktion ist abermals absolut gelungen. „Let Me Lie My Life To You“ bietet noch mehr Melodie fürs Geld. Richtig viel Gefühl gibt es dann mit „Why“ zu hören. Hier wird erstmals auch das Tempo raus genommen und für etwas Abwechslung gesorgt. Das anschließende „The Journey“ tanzt mit einer Länge von fast 8 Minuten auch etwas aus der Reihe, kann mich aber nicht begeistern (Leerlauf, ick hör dich trapsen). Glücklicherweise folgt dann mit „Regressive Evolution“ wieder typisch SHAKRA. Gute Riffs und ein schöner Refrain, so will ich die Eidgenossen hören. „Anybody Out There“ kann ebenfalls punkten, auch wenn mir der Schwung etwas fehlt. Besser als „Infected“ ist „Everest“ also definitiv geworden. Leider sind aber auch die Kritikpunkte die selben. Viele Songs sind sich zu ähnlich, gerade die Refrains folgen alle dem gleichen Muster, das Tempo wird zu wenig variiert und Sänger Mark Fox sollte aus seinem Gerüst auch mal ausbrechen (er singt viel zu „songdienlich“) und mit einem ungewohnten Ton mich mal überraschen. SHAKRA rocken wieder und die Fans werden begeistert sein. Sie sind also auf dem besten Weg nach oben.
Markus

shakra - infected

Band: Shakra
Album: Infected
Spielzeit: ?? Min.
Plattenfirma/Vertrieb: AFM Records
Vergleichbare Bands: Shylock, Gotthard, Krokus
Homepage: www.shakra.ch
Wertung: 7 von 10
Wow!! Was für eine coole Produktion. Bereits der Opener „Make Your Day“ schallt einem so aus den Boxen entgegen, dass man fast automatisch den Lautstärkeregler nach oben dreht. Der Song selbst ist ein typischer SHAKRA Song mit einem coolen Mittelteil, der aber nur bedingt aufhorchen lässt. „Inferno“ zähle ich zur genau gleichen Kategorie. Auch das habe ich schon so ähnlich oder besser von den Jungs gehört. Besonders auf der fulminanten „Powerride“, die auch nach mehrmaligen „Infected“ Rauf- und Runterhören, meine Nummer 1 der Eidgenossen sein wird. Doch dann drehen Mark Fox & Co bei „The One“ völlig auf und bieten eine fast schon metallische Glanzleistung. Mörderriffs, cooler Groove von Drummer Roger Tanner und geile Melodien. Das sind SHAKRA in Höchstform. „Playing With Fire“, na ja Durchschnitt, bei dem eigentlich fast alles bekannt und ganz nett vorkommt. „Dance With Madness“ bleibt gar nicht hängen. Bei der Ballade „Love Will Find A Way“ merkt man ein wenig, dass Marks Stimme bei den härteren Songs einfach um eine Klasse stärker ist. Hörbar, mehr aber nicht. Doch dann kommt mit „Vertigo“ wieder ein Hammer vor dem Herrn. Den Refrain kann man nur als äußerst gelungen bezeichnen. Der anschließende Midtempo Groover „The Conquest“ ist zwar wieder schweizerische Standardkost, haut mich aber trotzdem vom Hocker. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht doch das richtige Album, also? Leider nicht ganz, den von den letzten 5 Stücken überzeugt mich rein gar nix mehr. Klingt alles zu eintönig. Mir persönlich haben die kleinen Experimente auf der „Fall“ Scheibe sehr gut gefallen. Doch davon ist nix übrig geblieben. Man könnte fast von einem Sicherheitsalbum sprechen oder etwas positiver gesagt „Back To The Roots“. Aber ohne großartig zu überraschen. SHAKRA haben natürlich trotzdem ein gutes Album abgeliefert.
Markus

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Band: Shakra
Album: Fall
Spielzeit: 47:46 min
Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/Soulfood
Vergleichbare Bands: Gotthard, Shylock
Wertung: 8 von 10
Die hardrockenden Eidgenossen sind wieder da. Ausnahmsweise durfte ich neben dem an anderer Stelle stehenden Interview mit Sänger Mark Fox nun auch das Album besprechen. Und was soll ich sagen? SHAKRA hat noch nie ein schlechtes Album abgeliefert und auch das neue Werk spielt den Großteil der Konkurrenz an die Wand. Schon mit dem Opener „Chains Of Temptation“ zeigen sie wo der Hammer hängt. Perfekt produziert groovt der Refrain schon nach einmaligem Höhren nachhaltig in den Gehörgängen. Auch „Take Me Now“ oder „She’s My Ecstasy“ liefern Hard Rock der Güteklasse 1A. Leider haben sich mit dem siebenminütigen “Walk On Water”, dem vor sich hin plätschernden „Nightlife“ und dem schwachen „Do You Know“ gleich drei Füller eingeschlichen. Versöhnend stimmt dann die abschließende Halbballade „Immortal“, die sich auf jeder Kuschelrock CD gut machen würde. Sonderliche Überraschungen oder untypische Spielereien gibt es auch nicht zu vermelden. SHAKRA liefert das ab, was der SHAKRA Fan eben erwartet. Und das in gewohnt guter Qualität.
Markus

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