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Band: Sgt. Roxx Album: Weapon Of Miss Distraction Spielzeit: 78:47 min. Plattenfirma/Vertrieb: Eonian Records/Import Veröffentlichung: 27.11.2009 (USA) Homepage: www.eonianrecords.com oder www.myspace.com/eonianrecords Wertung: 8 Diese Compilation ist ein Vermögen wert, wenn es nach den (ehemaligen) Preisen auf dem Schwarzmarkt bzw. bei Onlineauktionshäusern geht. Denn schon die ersten 5 Songs, die ursprünglich als “Push´n Squeeze” Demo anno 1991 das Licht der Welt erblickten, wurden bei Ebay schon für 400$ gesichtet. Aber wir haben es hier mit sage und schreibe 19 Stücken aus der Zeit zwischen 1990 und 1995 zu tun, die aber leider von unterschiedlicher Soundqualität sind. Jetzt aber erst einmal ein paar Infos zur Band: SGT. ROXX wurden 1985 in Chicago gegründet und waren fortan eine der heißesten Acts der Stadt. Die ursprüngliche Besetzung bestand aus den Gründern Jack Adams (v) und Darrin Laszlo (b) sowie Bob O´Connor bzw. Rob Briles (beide g) und Scott Wilson (d). Für das erste Demo stieg Drummer Gabriel Anthony (Ex-TYRANTS REIGN) ein, der Wilson ersetzte. 1993 drehte sich das Besetzungsrad erneut, denn sowohl Bob O´Connor als auch Gabriel Anthony verließen die Band und wurden durch Scott Witherspoon bzw. Kevin Cora ersetzt. Ihr Demo “Push´n Squeeze” war “das” Tape, das kein Händler bevorraten konnte, da der Absatz reißend war. Die Jungs nahmen sogar ein Demo für die Firma CBS auf, aber es kam zu keinem Deal, da der altbekannte Wandel der Zeit Anfang der 90ger alles über den Haufen warf. Trotzdem ließen sich SGT. ROXX nicht beirren und waren sowohl live als auch im Studio noch einige Jährchen tätig. Und welch eine mitreißende Liveband diese 5 Jungs waren, kann man sich anhand der beiden Live-Nummern “Psycho In The House” und “My Lady” reinziehen, wirklich beachtlich. Lange Rede, kurzer Sinn: SGT. ROXX sind eine der unzähligen Kapellen, die den letzten Sprung in die Liga der gesignten Bands nicht geschafft hat. Warum, das weiß wirklich kein Mensch, denn sowohl die Qualität der Songs als auch Stil bzw. Outfit waren absolut im grünen Bereich. So bleibt uns halt nur wieder einmal der Kauf von (lohnenswerten) Demoaufnahmen, die mit den richtigen Zusatzgewürzen und einem vernünftigen Sound oberamtlich gekommen wären. Kurt Cobain, ich danke Dir. Stefan
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