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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 10 von 10

Schon im letztes Jahr war es mir eine wahre Freude euch das Debütalbum „A Touch of Heaven“ der Engländer SERPENTINE vorzustellen. Ich hatte ja damals gehofft das die Jungs weitere Alben machen würden. Das sie aber so schnell wieder zurück auf der Bildfläche erscheinen, hätte ich nicht gedacht. Das spricht eindeutig für die Qualität und den Erfolg des Debüts. Man konnte zum Beispiel damit eine hervorragende 92 % Bewertung im japanischen Burn! Magazin ergattern und wurde auch sonst von der Fachpresse als neue Melodic Rock Hoffnung gefeiert. Mit dem mir nun vorliegenden zweiten Album „Living and Dying in high Definition“ werden die Jungs unter Beweis stellen das die ganze Lorbeeren gerechtfertigt waren und sie keine Eintagsfliege sind. Hier zu Lande konnte die Band bisher live noch nicht in Erscheinung treten, das wird sich aber in diesem Jahr ändern, ist man doch Teil des Billings des Heat Festivals in der ROFA  Ludwigsburg. Übrigens für interessierte, dort werdet ihr auch einen Teil des Rockingboy Teams antreffen können : - ).
In England konnte man aber schon ordentlich Live Erfahrung sammeln, da man zusammen mit HOUSTON und CRASHDIET eine sehr erfolgreiche Tour spielen konnte. Die Mannschaft hat sich im Vergleich zum Debüt nicht verändert und besteht weiterhin aus, Tony Mills (TNT, Gesang), Gründer Gareth David Noon (Keyboard,Gesang), Christopher Gould (Gitarre), Gareth Vanstone (Bass, Gesang) und Roy Millward (Schlagzeug). Im Vorfeld war leider zuhören, das es wohl das letzte Album mit Tony Mills am Mikro sein wird, sehr schade, aber der Mann hat einfach auch noch genug andere Sachen am Start. Adäquater Ersatz ist aber schon in Sicht, der Nachfolger wurde mit einem gewissen Matt Black bereits gefunden und vorgestellt.
Der Stil hat sich im Vergleich zum Vorgänger auch nicht geändert und wird weiterhin von der Melodic, den Gitarren und den eingängigen Keyboards gleichermaßen bestimmt.
So genug der vielen Vorreden, widmen wir uns nun endlich der Musik.
Mit „Deep Down (There's a Price for Love)“ steigt man stilecht in die Platte ein. Sanfte Keyboardklänge gepaart mit dem unverkennbaren Gesang von Tony eröffnen den Song. Dieses Wechselspiel bestimmt auch ganz klar den weiteren Verlauf der Nummer. Klar Tony Mills drückt ja auch jeder Nummer sofort mit seinem Gesang den Stempel auf, was natürlich nichts schlechtes ist. Ein sehr eingängiger Song, der aufgrund seines melodischen Refrains sofort im Ohr kleben bleibt! Ein absolut passender Opener, wenn die Marschrichtung so bleibt, erwartet uns ein Hammer Album!
Und es geht gleich mit der nächsten Übernummer weiter. „Philadelphia“ wird wieder von diesen ungemein melodischen Keyboards eingeleitet, die alsbald dann von Tony's Gesang gekonnt unterstützt werden. Ähnlich wie beim Song zuvor, passt hier der Chorus wieder perfekt und die Melodien umschmeicheln nur so unsere Ohren. Ein wahres Fest für AOR/Melodic Rock Anhänger! Genial, klasse!
Mit „Dreamer“ geht es ein bisschen schneller, aber nicht weniger eingängiger zu Werke. Diese Eingängigkeit ist eh sehr bemerkenswert, ich weiß nicht wie die Jungs das hinbekommen! Na sei es wie es ist, mit „Dreamer“ ist ihnen ein weiterer Hit gelungen!
Die erste Ballade erwartet uns mit dem folgenden „Love is Blue“. Hier zeigt Tony dann aus welchem Holz er wirklich geschnitzt ist! Ein Song wie für ihn gemacht. Von den Instrumenten gut untermalt, bringt er hier seine Stimme gekonnt zur Geltung. Eine Nummer zum dahinschmelzen und träumen!
Auch die weiteren Tracks sind ohne Außnahme im oberen Drittel angesiedelt. SERPENTINE schaffen es spielend das starke Anfangsniveau über die gesamte Spielzeit zu halten. Die Nummern die aber ganz klar noch ein wenig hervorstechen snd der extrem melodische und eingängige Doppelschlag „Heartbreak Town“, „Nuremberg“ sowie der wunderschöne Abschlusstrack „Forgotten Heroes“. Passender und hochkarätiger kann man eine Scheibe nicht abschließen!
Anspieltipps:
Alles! Von vorne bis hinten ein absolut empfehlenswertes Album. Anhören und genießen!
Fazit :
Hoch erfreut war ich, als ich las das meine Lieblinge SERPENTINE eine zweite Scheibe rausbringen würden. Ihr Stil hatte mich beim Debüt schon gepackt und verzaubert. Gespannt war ich ob sie den richtigen Schritt nach vorne machen würden und was soll ich sagen es ist ihnen perfekt gelungen! Man hat beim Songwriting nochmal eine richtige Schippe drauf gelegt und die Gesangsleistung von Tony Mills ist im Vergleich zum Debütalbum nochmal einen Ticken besser. Alles wirkt einfach erwachsener und stimmiger. Ein perfektes AOR/Melodic Rock Album würde ich sagen! Ich hoffe SERPENTINE bekommen hiermit die Anerkennung und Beachtung die sie auch verdienen. Gespannt bin ich wie das, hoffentlich, nächste Album ohne Tony Mills sein wird, was man aber vom neuen Mann Matt Black schon gehört hat, lässt einen positiv in die Zukunft schauen.
Für dieses wunderbare Album vergebe ich völlig zu Recht die Höchstnote, 10 von 10!
Wer von SERPENTINE jetzt noch nicht genug bekommt, dem lege ich mein Interview mit dem Gründer Gareth David Noon ans Herz.
Julian

Wertung: 8,5 von 10

SERPENTINE`s Väter sind Keyboarder Gareth David Noon, Gitarrist Christopher Gould und Bassist Gareth Van Stone. Sie legten den Grundstein für das nun mir vorliegende Debütalbum “A Touch of Heaven”. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem KAMERA Sänger Greg Flores, aufgrund der großen Entfernung, in die Brüche ging, entschied man sich den SHY und TNT Frontmann Tony Mills in die Band zu holen. Dieser sollte sich noch als absoluter Glücksgriff herausstellen. Komplettiert wird SERPENTINE durch den zweiten Gitarrist John Clews und Schlagwerker Charlie Skeggs.
Soviel zum Drumherum. Was erwartet uns aber nun musikalisch?
Die Ausrichtung der Band sind ganz klar melodische Rockklänge ähnlich so namenhafter Bands wie JOURNEY, SURVIVOR und FOREIGNER.
Los geht’s mit dem Opener und Titelsong „A Touch of Heaven“. Ein sanftes Keyboardintro, sanfter Gesang und Drumming setzten ein bevor etwas Bewegung mit dem Einsatz der Gitarren ins Spiel kommt. Interessanter Einstieg. Die Nummer steigert sich im weiteren Verlauf bis hin zum schönen, erstklassigen und melodischen Chorus.
Starke Eröffnung und eines der ersten Highlights der Scheibe!
So kann es weitergehen, würde ich sagen.
Das tut es auch und zwar in Form von Track Nummer zwei „Whatever heartache“. Mit einer Pianoeinleitung starten wir. Dicht gefolgt vom erstklassigen Gesang von Tony Mills. Die Nummer ist etwas kompakter als der Vorgänger und weniger epischer. Aber bei weitem kein deut schlechter. Im Mittelteil liefern sich das Keyboard und die Gitarrenfraktion einen kleinen Wettstreit um die schönste Melodie.
Ein schöner Song der gut ins Ohr geht.
Und es geht Schlag auf Schlag weiter. „Lonely Nights“ erinnert mich irgendwie bei der Eröffnung und im weiteren Verlauf immer wieder an WHITESNAKE.  Auch hier gibt es eigentlich nicht viel zu meckern. Schöner Songaufbau, guter Gesang, sanfte Keyboards im Hintergrund und passendes Gitarrenspiel.
Eine Nummer zum dahinträumen die gut in das bisherige Gesamtbild der Scheibe passt.
Übrigens der nächste Track „For the Love of it all” schlägt in die selbe Kerbe und ist ein weiterer schöner Beweis dafür das die langsamen und epischen Sachen SERPENTINE einfach liegen und es die Jungs dort voll drauf haben.
Ein bisschen Fahrt kommt wieder mit „Let Love rain down“, dem fünften Track auf. Eine knackige Einleitung der Gitarrenfraktion, bevor wieder das Keyboard und der Gesang das Zepter übernehmen. Der Gesang von Tony Mills ist mal wieder speziell hervorzuheben. Der Junge ist nicht umsonst ein sehr gefragte Vocalist im Melodic Rock Bereich. Diese Nummer würde sich auch gut auf einen FOREIGNER Album machen.
Alle Coverfreunde sei der letzte Track „Unbreak my Heart“, im Original von R&B Künstlerin TONI BRAXTON, ans Herz gelegt. Man streitet ja immer über Sinn und Unsinn von Coversongs. Hier muss ich aber ganz klar sagen dass dieses Cover gut zu SERPENTINE passt und Tony Mills diesen einfach auch klasse wiedergibt.
Mir gefällt es ganz gut. Nicht sehr originell, aber wie schon gesagt passend.
Meine Anspieltipps sind: „A Touch of Heaven“, „Whatever heartache“, “Lonely Nights” und “We belong”.
Fazit :
Ein feines Debüt haben Serpentine da abgeliefert. An der Produktion und der Instrumentalisierung gibt es nicht viel zu meckern. Man sollte aber hier keine großen High Speed Songs erwarten. Das Ganze bewegt sich eher im langsamen und Mid Tempo Bereich. Sofern man aber auf die erwähnten Bands steht und weiß was einen dort erwartet ist man mit „A Touch of Heaven“ bestens beraten.
Es bleibt aber abzuwarten ob es als Band oder Projekt weitergeht. Tony Mills ist halt ein viel beschäftigter Mann. Man kann SERPENTINE nur wünschen dass er ihnen erhalten bleibt. Er prägt einfach mit seinem Gesang die Band und bringt die Emotionen und das Feeling in den Songs einfach perfekt rüber.
Ich würde mir auf jeden Fall ein zweites Album wünschen, vielleicht auch mal mit der einen oder anderen etwas schnelleren Nummer drauf. Das würde dem Ganzen etwas mehr Abwechslung verleihen, denn die kommt hier noch etwas zu kurz.
Julian

SERPENTINE - LADIHD

Info

Band: Serpentine
Album: Living and Dying in high Definition
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.08.2011
Homepage: www.myspace.com/
planetserpentine

Tracklist

01  Deep Down (There's a Price for Love)
02. Philadelphia
03. Dreamer
04. Love is Blue
05. Where do we go from here?
06. Cry
07. Best Days of our Lives
08. Heartbreak Town
09. Nuremberg
10. Forgotten Heroes

serpentine - a touch of heaven

Info

Band: Serpentine
Album: A Touch of Heaven
Spielzeit: 46:12  min
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 26.03.2010
Homepage: www.myspace.com/planetserpentine

Tracklist

01. A Touch of Heaven
02. Whatever heartache
03. Lonely Nights
04. For the Love of it all
05. Let Love rain down
06. In my blood
07. Fashion
08. We belong
09. Love Suiciche
10. Unbreak my heart

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