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Band: Schattenreich Album: Von Gedeih und Verderb Spielzeit: 61:18 Min. Label/ Vertrieb: MDD Homepage: http://www.myspace.com/schattenreichbm VÖ: 01. 07. 11 Wertung: 9 von 10
Boppel, Horus, Anomietes, Keltor und Sapp – nein, das sind keine Halblinge aus Mittelerde, sondern stellen die Mitglieder der Black-Metal Combo Schattenreich dar. Von dem Quintett gibt es bereits eine Hörprobe: Blutbad. Ein Blick auf das neue Album mit dem Titel Von Gedeih und Verderb reicht, um die musikalischen Grenzen festzustecken. Das nimmt man zunächst an. Doch schon nach dem dritten Track – Mahnmal – wird klar, dass Schattenreich nicht nur in die Black Metal Schublade einzuordnen ist. Zwar geben treibende Rhythmen, kreischende Shouts und dichte, fies klingende Riffs Anlass zu der Vermutung, doch gibt es hier auch Momente, in denen die Grenzen zum Melodic Death Metal offen sind. Die Titel Peststurm, Kreuzritter und Die Feuer brennen hell zeigen einerseits, dass es sich um deutsche Texte handelt, andererseits auch, wo Schattenreich thematisch einzuordnen sind. Nämlich im finsteren Mittelalter. Musikalisch bieten die Jungs neben der Vielfalt ein hohes technisches Niveau. Mein Favorit auf diesem Album ist der Track Hochzeit mit vielen schönen Gitarreneinsprengseln, bösem Gesang und manchmal sogar groovigen Rhythmus. Wer Bands wie Darkthrone, Dissection und Immortal etwas abgewinnen kann, dem sei das Album wärmstens empfohlen. Franziska
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