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sadist - season in silence
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Band: Sadist
Album: Season in Silence
Spielzeit: 50:35 min.
Label/Vertrieb: Scarlet Records
Homepage: www.sadist.it der www.myspace.com/sadistribe
Wertung: 9 von 10
Zugegeben, das Cover von Season in Silence, dem neuen Sadist-Album, wirkt etwas billig: ein
grimmiger Schneemann inmitten einer frostigen Winterlandschaft mit spitzen Beisserchen
und Zweigen, die seine Klauen darstellen sollen. Erschreckenderweise ist dies das Werk von
Davide Nadalin (Nerve Design), der auch schon bessere Plattencover geliefert hat, wie zum
Beispiel bei Legion of the Damned oder Nile. Aber das ist auch schon der einzige Minuspunkt,
den man bei Sadist findet. Season in Silence ist das bislang 6. Album der italienischen Techno-
Death-Metal Combo. Und hier geht’s ganz schön frostig zu: bei Snowman gibt’s klirrende
Keyboard-Einsprengsel, die wie vertonte Eiszapfen klingen. Ebenso The Attic And The World
Of Emotions, das mit einem unheimlichen Intro aufwartet. Die einzelnen Titel wie Bloody
Cold Winter, Frozen Hands oder der eben genannte Snowman lassen kein Sommer-Feeling
aufkommen. Die Musik ist einfach stimmig. Neben den unaufdringlichen und sanften
Keyboard-Passagen, schleudert uns Sänger Trevor seine rotzigen Growls nur so entgegen.
Progressive Elemente sind vor allem bei Gitarre (gespielt von Tommy Talamanca) und
Schlagzeug (Alessio Spallarossa) zu erkennen, die häufig im Tempo hin,-und herwechseln
(Schlagzeug) oder mit den Harmonien experimentieren (Gitarre). Die Bezeichnung Techno
Metal ist eher ungewöhnlich, doch bei Sadist sehr treffend: gute Beispiele sind die Nummer 5
(Evil Birds) und 6 (Ogron), die immer wieder von technoartigen Passage durchzogen sind.
Oder wie die Band die 12 Tracks beschreiben würde: An exciting journey through the darkest
side of the Human Mind based on a freezing concept on the coldest season of the year. Stay
tuned!
Franziska

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