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In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

Wertung: 6 von 10

An einem schönen und kalten Dezember Morgen sitze ich beim Kaffee und schaue aus meinem Fenster dem geschäftigen Treiben auf der Straße zu. Warum ich diese Belanglosigkeiten erwähnen kann? Weil dieses Album ebenso ist - belanglos. Zugegeben, ich habe bisher noch nie etwas von Rob Mancini zuvor gehört, es sei denn, der ehemalige italienische Fußballstar ist in die Musikszene eingestiegen, was aber nicht der Fall zu sein scheint. Dem Silberling habe ich eine Chance gegeben, da mich generell neue Künstler interessieren. Was mir aber da aus den Lautsprechern entgegen kommt, ist Schmalspurkost. Produktions- und Soundtechnisch nennt Mancini ein Studio sein Eigen, was weit über Homerecording hinaus seine Qualität hat. Das ändert aber nichts an der Tatsache das sich irgendwie alles ein bisschen zu sauber und steril anfühlt. Verheerend finde ich die Drums, die definitiv aus der Dose kommen. Und diese nerven auch mit der Zeit, je länger ich das Album höre.

Den Songs kann ich nicht viel abgewinnen, alles schon einmal da gewesen, nichts Neues oder markantes. Abgesehen von der selbsterklärten Single-Auskopplung "Edge of a broken Heart", die ansatzweise ins Ohr geht und eine leichte Wiedererkennbarkeit erahnen läßt, finde ich sonst keinen Anspieltipp. Auch das darauf folgende "Every time you cry" kommt mit dem daher, was das ganze Album ausmacht - Belanglosigkeit. Hatte ich schon die nervigen Drums erwähnt?

Was sich Mancini allerdings bei der Coverversion von Kate Bush´s "Running up that hill" gedacht hat, bleibt sein Geheimnis. Mal ehrlich, ich fand es damals schon schade, das eine quietschende Ballerina so einen Song in den Äther gehauen hat, obwohl der Song an sich wirklich top ist. Nach Mancini weiß ich jetzt, das es noch schlechter geht. Aber ist das nicht das häufige Manko von Covern?

Wer schon immer wissen wollte, wie ZZ-Top in heutiger Zeit klingen würden, dem dürfte "Lay down the law" dafür ein Beispiel sein. Irgendwie klingt hier Manicini wie Gibbons, aber auch nur. Denn abgesehen von diesen Titeln bietet das restliche Album wirklich nur Durchschnitt. Und diese E-Drums geben der ganzen Sache noch den Rest.

Jockel

Rob Mancini - Rock N Roll Circus

Info

Band: Rob Mancini
Album: Rock ´n Roll Circus
Spielzeit: ??? min.
Plattenfirma: GMG Records
Veröffentlichung: 11.11.2011
Homepage:
www.myspace.com/robmancinirock

Tracklist

1. Carnival of Fools
2. Rock´n´Roll Circus
3. Edge of a broken heart
4. Every time you cry
5. Running up that hill
6. Lay down the law
7. Weak as I am
8. Stranger in paradise
9. Too late to die
10. The Reaper
11. United we stand
12. Time stops for no one but you
13. Edge of a broken heart (Radio Edit)
 

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