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Band: ReinXeed Album: Higher Spielzeit: 50:52 min. Plattenfirma/Vertrieb: CMSweden/Rivel Records Homepage: www.myspace.com/reinxeednorth Wertung: 5,5 Breiter gefächert können Einflüsse und Vorbilder fast nicht sein: auf der einen Seite stehen Künstler wie GARY MOORE oder ROBBY VALENTINE, auf der anderen Kapellen wie HELLOWEEN (zur seligen Keepers 1+2 Zeit), STRATOVARIUS oder SYMPHONY X. Komplettiert wird das Ganze noch durch Soundtracks der Marke „Lord Of The Rings“ oder „Stargate“. Ihr werdet Euch jetzt fragen, welche Art von Musik hinter REINXEED stecken mag. Und in der Tat, nimmt man die oben genannten Zutaten und wirft sie in einen großen Topf, kommen tatsächlich Songs heraus, wie sie auf dem neuen Album „Higher“ vertreten sind. Besonders groß finde ich den Einfluss von ROBBY VALENTINE, es ist faszinierend, wie man seine Trademarks in den Speedmetal von REINXEED einflechten kann. Eines der größten Vorbilder wurde aber noch nicht genannt: SONATA ARCTICA. Cool, werdet Ihr jetzt sagen, aber bevor Ihr ganz plötzlich aufspringt, in den nächsten CD-Laden rennt oder ein neues Fenster Eures Browsers öffnet, um jetzt diese Scheibe irgendwo zu bestellen, möchte ich Euch bitten, diese Rezension noch bis zu Ende zu lesen. Denn so gut sich die Liste der Vorbilder auch liest, an der Umsetzung gibt es doch einiges zu bemängeln. Fangen wir einfach mal mit dem Sound dieses Silberlings an. Wenn ich ein Metalalbum höre, möchte ich messerscharfe Gitarren, knallende Drums und einen wummernden Bass, leider hat „Higher“ nichts von alledem zu bieten. Die Gitarren wurden sträflichst nach hinten gemischt, die Drums haben höchstens Demoqualität, vom Bass ganz zu schweigen. Das Einzige, was hier Präsenz zeigt, sind die Keyboards. Ob das der Stoff ist, aus dem unsere Träume sind, möchte ich einfach mal bezweifeln. Zudem täte „Higher“ etwas mehr Abwechslung gut, denn wenn von 10 Songs ca. 9,5 in galoppierenden Highspeed-Sphären schweben, könnte das nach einiger Zeit äußerst langweilig werden. Von den Ansätzen her sind die Songs aus der Feder von Chefdenker Tommy Johansson ja ganz in Ordnung, aber halt einfach zu eintönig. Hätte er stattdessen 3 oder 4 solcher Nummern, natürlich versehen mit einem ordentlichen Sound, mit weiteren Ideen gemischt, könnte mir das durchaus gefallen. So bleiben aber nur sehr, sehr durchschnittliche 5,5 Punkte. Stefan
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