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Band: Reece Album: Universal Language Spielzeit: 49:36 min. Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood Veröffentlichung: 28.08.2009 Homepage: www.reece-rocks.com oder www.myspace.com/davidreece Wertung: 7,5 Erinnert Ihr Euch noch an BANGALORE CHOIR oder CIRCLE OF SILENCE? Nein? Aber doch sicher an “Eat The Heat”, das 1989er Album von ACCEPT. Bei allen dreien war David Reece der Chefvorturner ähm Sänger und nach vielen Jahren, in denen es sehr ruhig um den Ami gewesen ist, meldet er sich gleich doppelt zurück. Zum Einen gab er sich beim aktuellen VOICES OF ROCK Opus die Ehre und jetzt gibt es mit “Universal Language” das erste Soloalbum auf die Mütze. Unterstützung bekommt er dabei von namhaften Kollegen wie Ex-HOLY MOSES Tieftöner Jochen Fünders, Schlagzeuger Stefan Schwarzmann (ACCEPT) und Ex-U.D.O. Gitarrero Andy Susemhl, der auch für die Produktion verantwortlich war. Wenn man sich die Beteiligten mal so ansieht, kann man sich schon ungefähr zusammenreimen, wie sich das Ergebnis anhört. Und in der Tat ist “Universal Language” genau so geworden, wie man sich einen Tonträger mit dieser Besetzung vorstellt. David´s Stimme hat immer noch die Kraft und den Ausdruck wie zu besten Zeiten, auch wenn er hier und da mal einen Gang zurückschaltet. Außerdem ist das Album sehr abwechslungsreich, denn von Ohrwürmern wie “Before I Die” über nachdenkliche Stücke wie “Once In My Lifetime” bis hin zu etwas poppigeren Nummern wie “Fantasy Man” ist ein breites Spektrum geboten, das keine Langeweile aufkommen lässt. Und trotzdem muss erwähnt werden, dass nicht jeder der 12 Songs ein potenzieller Hit ist. Und trotzdem merkt man dem Album an, dass hier ehrliche Musiker am Werk sind, die ihre Berufung ernst nehmen. Also, lieber David, in dieser Verfassung kannst Du uns noch viele Jahre erhalten bleiben. Vielleicht vergeht bis zum nächsten Album nicht wieder so viel Zeit – oder wie wäre es mit einer Wiederbelebung von BANGALORE CHOIR? Wenn ich an das Hammerdebüt denke, wäre das eine Idee, die man verfolgen sollte. “Universal Language” ist ein ehrliches Album, das ganz klar aus dem Herzen eines Rockers kommt. Stefan
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