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Band: Ram Album: Lightbringer Spielzeit: 48:50 min. Plattenfirma/Vertrieb: AFM/Soulfood Veröffentlichung: 12.06.2009 Homepage: www.ram-metal.com oder www.myspace.com/rammetal Wertung: 8 Purer, unverfälschter Heavy Metal steht bei den Schweden RAM auf dem Programm. Dabei kann man der Band nicht unbedingt unterstellen, dass sie zu den fleißigsten in Sachen Studioarbeit zählen, denn der aktuelle Longplayer “Lightbringer” ist nach dem Debüt “Forced Entry” von 2005 und der selbstvertriebenen EP “Sudden Impact” von 2003 erst das dritte Lebenszeichen in 10 Jahren Bandgeschichte. Aber der Mix aus JUDAS PRIEST, MERCYFUL FATE und METAL CHURCH hat durchaus seinen Reiz. Roh und kompromisslos preschen die 10 Songs nach vorne und nehmen keine Gefangenen. So ursprünglich kann Metal anno 2009 klingen, ich bin begeistert. Natürlich werden jetzt viele wettern “alles schon dagewesen”, aber was gibt es denn schon, was noch nicht da war? Nehmen wir doch mal das Stück “Suomussalmi (Few Of Iron)”: 9 Minuten purer Metal mit Ecken und Kanten, geprägt von Tempowechseln, coolen Riffs und Spannungsbögen, die ich seit den besten Jahren von METAL CHURCH selten erlebt habe. Oder den Opener “Lightbringer”, der nach dem Intro “Crushing The Dwarf Of Ignorance” so frisch und unerbittlich aus den Boxen quillt, dass sich selbst die Heroes, denen RAM damit huldigen, große Augen bekommen würden. Das sind nur 2 Beispiele, die die Stärken von “Lightbringer” beschreiben. Die restlichen dürft Ihr selber rausfinden, ab in den Laden und ein wenig Licht ins Dunkel unserer Musiklandschaft bringen. Psst, auch die Produktion ist schön retro und rundet dieses starke Brett ab. Stefan
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