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Band: Quiet Riot
Album: Rehab
Spielzeit: 62:44 min
Plattenfirma/Vertrieb: Demolition Records
Vergleichbare Bands: Rainbow, Kelly Keeling
Wertung: 7
Tja, wer kennt sie nicht die Hits der 80er, die QUIET RIOT damals zu einem Megaseller machten? Wer erinnert sich nicht an "Bang Your Head" oder an das geniale SLADE-Cover  "Cum On Feel The Noize"? Doch die glorreichen Zeiten sind lange vorbei und nach schier endlosen Besetzungswechseln melden sich QUIET RIOT in folgender Besetzung anno 2006 zurück: Vocals: Kevin DuBrow, Guitars: Neil Citron, Bass: Tony Franklin, Drums: Frankie Banali. Vom Personal geht es also wieder etwas mehr back to the roots. Und mit "Free" läuten sie die Scheibe hammerstark ein. Die Gitarren etwas modern gestimmt, dazu allerdings eine Melodieführung im Refrain, die einfach nur genial ist. Best of old school mixed with modern stuff, also. Bei "South Of Heaven" lugt der Blues ganz dick durch und bei "Old Habits Die Hard" linst ein wenig Gospel um die Ecke. Ihr seht hier wird Abwechslung groß geschrieben. "Strange Daze" hat sogar ein wenig ACDC Schlagseite im Chorus. Doch der Höhepunkt ist das fast neunminütige "Evil Woman", das sich in bester DEEP PURPLE/RAINBOW Manier entwickelt und bei dem sich Kevin ein cooles Duett mit GLENN HUGHES liefert. Das ist echt ein Hit! Allerdings gibt es auch Kritik an dem Dutzend Songs. Zum einen gefällt mir die Produktion echt nicht. Die Drums krachen nicht gewaltig, sondern klingen eher nach Proberaum. Dazu kommt, dass doch auch einige Füller auf dem Album enthalten sind. Bei "In Harms Way" und "Don't Think" betätige ich doch öfter die Next Taste.

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