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Band: Pussy Sisster
Album: Hot Like Hell
Spielzeit: 13:48 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb
Homepage: www.myspace.com/pussysisster
Wertung: 7
PUSSY SISSTER sind eine der wenigen jungen deutschen Bands, die auch im Jahre 2008 noch die Sleaze-Fahne hochhalten und das kommt gar nicht mal so übel. „Hot Like Hell“ ist das zweite Demo-Stückchen nach „Sleazy Things“ von 2005 und hat vier durchaus gute Nummern zu bieten. Das Karlsruher Quartett besteht seit 2003 und Namen wie Alex Sex oder Mr. Coma sprechen wohl für sich. Auf der Speisekarte steht als erstes der Titeltrack, der gleich die grobe Richtung vorgibt: Posen bis zum Abwinken. Als nächstes gibt es die „Bandhymne“ „Pussy Sisster“, die im gleichen Fahrwasser schippert, cooler Song. Die Ballade „On My Way“ sorgt für ein wenig Abwechslung, bevor es mit „Vampires Of Death“ in die Finalrunde geht. Selbiger sorgt für zufriedene Gesichter bei jedem Poser und hinterlässt ein wenig Grummeln in der Magengegend (Hunger auf mehr), denn vier Songs sind halt mal nicht genug für eine ausgewachsene Party. Für die Produktion zeichnet sich kein geringerer als David Readman (PINK CREAM 69) verantwortlich, der aber mit Sicherheit kein allzu großes Budget zur Verfügung hatte, da ich vom Fronter der Pinkies eigentlich anderes gewohnt bin. Aber auch in Karlsruhe hilft man sich unter Kollegen gerne mal aus und damit ist der Sound für ein Demo tragbar, wenn auch nicht brilliant. Auf jeden Fall werden wir die zukünftigen Aktivitäten der vier Jungs im Auge behalten, denn im Moment befinden sie sich auf US-Tour und ausserdem haben sie schon ein weiteres Demo eingetütet, das mit Sicherheit auch bald hier vorzufinden ist. Party on Wayne…
Stefan

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