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pretty wild - all the way

Band: PRETTY WILD
Album: All The Way
Spielzeit: 29:06 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Swedmetal Records/Soundpolution
Homepage: www.myspace.com/prettywildrocks
Wertung: 8,5
Vor knapp 1 ½ Jahren hatte ich die Ehre, das Demo der Jungs zu reviewen, nun gibt es neuen Stoff, denn die Schweden haben einen Deal bei ihren Landsmännern von Swedmetal Records an Land gezogen und präsentieren uns dieser Tage „All The Way“. Leider sind es nur 8 Songs geworden und die Laufzeit von knapp einer halben Stunde ist nicht gerade berauschend. Wie ich aber gehört habe, wollen PRETTY WILD  Ende des Jahres mit einem richtigen Debüt rumkommen. Für „All The Way“ wurden mit „Dangerous“ und „Take It Off“ auch zwei Songs neu eingespielt. Die neue Version von „Take It Off“ hat mehr Eingängigkeit und Reife geerbt, während mir „Dangerous“ etwas zu glatt gebügelt scheint. Nichtsdestotrotz ist und bleibt es ein geiler Song, der übrigens auch als Live-Version mit auf der EP ist. „Let The Good Times Rock“ ist auch zweimal mit an Bord, einmal in der „normalen“ Version und ein weiteres Mal als „´86-Version“, eine Balladenversion, die mir mindestens genauso gut gefällt wie das rockige Pendant. PRETTY WILD haben alles, was eine Rockband braucht: geile Songs, cooles und authentisches Outfit und eine mitreißende Live-Show. Das alles macht die Schweden zu Anwärtern für das nächste ganz heiße Eisen aus Skandinavien. Dass die Konkurrenz nicht schläft, haben wir ja z.B. im Falle INNOCENT ROSIE gesehen, die zudem auch noch Labelkollegen sind. Und wenn es in punkto Sound beim ersten richtigen Longplayer noch so richtig klappt, werden wir einen kräftigen Knall erleben, soviel ist sicher.
Stefan

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Band: Pretty Wild
Album: 2007 Demo
Spielzeit: 9:44 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Eigenvertrieb
Vergleichbare Bands: Skid Row, Mötley Crüe
Homepage: www.myspace.com/prettywildrocks
Wertung: 8
Neuer Stoff aus Sleazy Schweden. Hier und heute in Form von PRETTY WILD, einem Bastard aus SKID ROW und alten MÖTLEY CRÜE. Natürlich handelt es sich um ein Demo, was natürlich heißt, dass die drei Songs nicht gerade mit einem Bombensound daherkommen, wenn aber zwei von drei Tracks absolute Ohrwürmer sind, ist das für eine junge Band in diesem Stadium schon beachtlich. Den Opener „Dangerous“ haben die Jungs auch schon auf der Compilation „Glamnation Vol. 1“ aus dem Hause 272 Records unterbringen können, ein Killersong. „Dangerous“ hat alles, was ein Hit braucht, einen Mega-Refrain, hohen Wiedererkennungwert und eine gehörige Portion Arschtritt. „Here For You“ kann das Niveau leider nicht ganz halten, denn ein paar Teile des Songs sind irgendwie schräg und schlecht nachvollziehbar. Das macht dann aber das abschließende „Take It Off“ gleich wieder wett. Ähnlich wie bei der Eröffnungsnummer läuft hier wieder alles aalglatt. Diese Hymne macht einfach Spaß und wäre auf jeder Party in den glorreichen 80ern der Burner gewesen. Mit PRETTY WILD steht jedenfalls eine äußerst interessante Band in den Startlöchern, die eines Tages durchaus in die Fußstapfen der großen Vorbilder treten könnte. Mehr davon…
Stefan

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