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Band: Praying Mantis Album: Sanctuary Spielzeit: 51:02 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Veröffentlichung: 05.06.2009 Homepage: www.praying-mantis.com oder www.myspace.com/prayingmantisrock Wertung: 7,5 von 10 Die Briten PRAYING MANTIS bleiben ihrem Stil treu, das ist die gute Nachricht aus dem Lager der Troy-Brüder. Aber ein neues Album bedeutet auch wieder einmal einen neuen Sänger. Dieses Mal ist es Mike Freeland, der als indirekter Nachfolger von Gary Barden, Paul Di´Anno, Bernie Shaw, Tony O´Hara oder, wie im Falle der 2003er Scheibe “The Journey Goes On” gleich mehrerer Sänger (z.B. John Sloman, Doogie White), das Mikro schwingt. Normalerweise ist der Weggang eines Sängers für eine Band ein harter Schlag, nicht so bei Tino + Chris Troy (g+b) und ihren derzeitigen Mitstreitern Andy Burgees (g) und Benjy Reid (d). Die Musik von PRAYING MANTIS ist eben unverkennbar, da steht und fällt die Band nicht wegen eines Sängers, eine absolute Ausnahme, wobei die Silberlinge mit Barden und O´Hara gesanglich wohl die bisherigen Highlights waren. Wie eingangs schon erwähnt, schippern die Briten in bekannten Gewässern, Experimente lässt man außen vor. Ein paar kleinere Ausbrüche gibt es aber schon, wie der Opener “In Time” beweist. Mit Sicherheit einer der härtesten PM-Songs, der recht klassisch beginnt, aber in Teilen fast schon in Powermetal-Regionen schwebt. Danach gibt es wieder gediegenere Kost, “So High”, “Highway” und “Restless Heart” überzeugen auf ganzer Linie und reihen sich mühelos in die Schlange der “kleinen Hits” der Band ein. Was aber fehlt, ist der große Coup a´la “A Cry For A New World” oder “Don´t Be Afraid Of The Dark”. Allerdings kann man Produzent Andy Reilly einen wirklich guten Job anrechnen, denn er rückt die Trademarks der Briten ins rechte Licht, damit “Sanctuary” auch soundtechnisch überzeugen kann – so muss das klingen, wenn dieser Name auf dem Cover prangt. PRAYING MANTIS legen mit ihrer neuen Platte ein solides Comeback aufs Parkett, das den vergangenen Alben in nichts nachsteht, aber es fehlt das letzte Quentchen Magie, der ein oder andere große Hit früherer Tage, um den Stern noch heller leuchten zu lassen. Stefan
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