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Prakesh

Band: Prakesh
Album: Diary
Spielzeit: 37:15
Plattenfirma/Vertrieb: www.cede.ch, I-Tunes, www.mx3.ch
Vergleichbare Bands: Creed
Homepage: www.prakesh.com
Wertung: 8
Es gibt immer wieder Tage, da bekommt man eine CD auf den Tisch und der Bandname sagt einem erst mal gar nix, aber...nach dem ersten Höreindruck ist man echt positiv überrascht. So geschehen auch mit der Schweizer Band „Prakesh“. Die seit 2001 bestehende Kombo hat mit „Diary“ mittlerweile ihr 3tes Album am Start, kann eine erfolgreiche Tournee durch Indien (!) aufweisen und wurde 2005 sogar mit dem „Freddie Mercury Live Music Award“ in Montreux ausgezeichnet. Wenn das mal nix ist. Hut ab, meine Herren! „Diary“ ist eine richtig schöne CD geworden. Was mir sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass die vier Herren einen wirklich abwechslungsreichen Output geschaffen haben. Neben rockigen Nummern, mit sehr modernen Elementen, versteht es die Band immer wieder radiotaugliche Balladen mit wundervollen Melodien hervorzuzaubern. Insgesamt kann man den Stil als Modern Rock bezeichnen, obwohl es schwierig ist, mit diesem Begriff allen Facetten der Band gerecht zu werden. Sänger „John Prakesh“ hat eine amtliche Stimme, die er sehr variabel einsetzt und je nach Song auch mal ein bisschen wie Bon Jovi, U2 oder auch Rage Against The Machine klingt. Das soll jetzt keine Kritik sein...eher im Gegenteil.  Anspieltipps: „Message“, “Face The Music”, “Beautiful Day” und “Insomnia”. Die Produktion der CD stimmt mich ein kleines bisschen traurig, denn die Gitarren klingen manchmal dünn und das Schlagzeug könnte mehr Druck haben. Gesang ist klasse aufgenommen, da gibt’s echt nix zu meckern. Ich würde mich freuen, wenn die Herren von Prakesh ihren Weg gehen und mit ner fetten Produktion sich ganz weit nach vorne rocken.
El Hombre

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