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Ab sofort präsentieren wir jeden Montag ab
20.00 Uhr ein redaktionell geprüftes Album mit 3 Songs beim Internet Radio
www-rock-schmiede.de.
DJ Oldwoodstock wird euch außerdem mit weiteren Schmankerln einheizen.

Flyer-Paranoid

Außerdem gibt es jeden Mittwoch ab
 20.00 Uhr einen von uns ausgewählten Song aus einem brandaktuellen Album auf
www.radio-paranoid.net.
In der Heart N Heavy Sendung des großartigen DJ GeneralCuster. Auch hier heißt es unbedingt reinhören!

poison sun - virtual sin

Band: Poison Sun
Album: Virtual Sin
Spielzeit: 44:02 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Metal Heaven/Soulfood
Veröffentlichung: 19.11.2010
Homepage: www.poisonsun.de oder www.myspace.com/poisonsun
Wertung: 6,5 von 10
Wie eine Mischung aus JUTTA WEINHOLD und LEE AARON tönt Frontfrau Martina Frank auf dem Debüt der Hannoveraner POISON SUN. Weiter gehören zur Formation Hermann Frank (ACCEPT u.v.m.), und die beiden Ex-SILENT DECAY Musiker Stefan Hammer (b.) und Florian Schönweitz (d.). Soweit zu den staubigen Fakten, aber mit welcher Gattung Schwermetall haben wir es hier zu tun? Das ist ganz einfach erklärt: Hermann Frank´s Mitwirkung hat “Virtual Sin” entscheidend geprägt. Wer seine Solo-Scheibe kennt oder (mit Abstrichen) auch die neue ACCEPT gehört hat, weiss wovon ich rede. Der Opener “Voodoo” ist gleich eines der Meisterstücke des Albums. Kompromisslos, hart und doch melodisch, genau wie “Red Necks”, das das Tempo ordentlich anzieht. “Hitman” zieht mich nicht mehr so in den Bann genau so wie “Rider Of The Storm”. Der Gesang von Martina Frank klingt oft sehr gepresst und nicht mehr so frisch wie noch am Anfang des Rundlings. “Killer” rock´n rollt gleich wieder anders los, ist aber in Sachen Sound nicht der Bringer. Auch die restlichen 5 Stücke können das Level der beiden Einsteiger nicht mehr halten. “Princess” und “Phobia” gehen in die Rock´n Roll Ecke, der Titeltrack in Richtung Metal und das abschließende “Forever” ist die einzige Ballade. Über die unsägliche Coverversion in Form von “Excited” hüllen wir den Mantel des Schweigens. Die Stärken dieses Albums ist mit Sicherheit die instrumentale Seite, Hermann Frank´s Gitarrenspiel ist schlicht einzigartig. Aber die Stimme von Martina Frank kann nicht immer überzeugen und der Sound könnte ein wenig Politur vertragen, er ist teilweise wie Brei. Zwar sind am Anfang auch richtig starke Nummern am Start, aber die ein oder andere mittlere Schublade hat sich hier auch eingeschlchen. Das Cover ist weder besonders einfallsreich noch richtig gut umgesetzt (das nur mal so nebenbei). Trotzdem haben es mir die o.g. Songs angetan, aber das reicht leider nicht, um hier punktemässig den großen Reibach zu machen. Ob das bei den Verkaufszahlen gelingt, wird abzuwarten sein. POISON SUN haben auf ihrem Debüt einiges richtig gemacht, aber manchmal auch auf die falschen Pferde gesetzt. Somit bleibt ein Mittelklassealbum, das es im Dickicht des Metal-Dschungels schwer haben wird.
Stefan
 

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