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Band: Place Vendome Album: Streets Of Fire Spielzeit: 53:26 min. Plattenfirma/Vertrieb: Frontiers Records/Soulfood Homepage: www.michael-kiske.de Wertung: 7,5 4 Jahre nach dem selbstbetitelten Erstling bescheren uns Michael Kiske und „seine“ Pink Cream 69 Recken neue Kost unter dem Banner PLACE VENDOME. Wer hätte überhaupt gedacht, dass sich die Jungs nach dem ganzen HELLOWEEN/PC 69 Hickhack grün sind geschweige denn schon den zweiten Silberling zusammen einzimmern? Anyway, es ist immer wieder toll, Ausnahmesänger Michael Kiske in rockigen Gefilden anzutreffen, wobei sich auch „Streets Of Fire“, wie auch schon das Debüt, irgendwo zwischen AOR und melodischem Hardrock bewegt. Für das neue Material zeichnen sich verschiedene Songwriter verantwortlich, wobei LEVERAGE´s Torsti Spoof mit dem Titeltrack sowie „Believer“, „Dancer“ und „Chances“ eher für die flottere Seite zuständig war, während Robert Sall von WORK OF ART für den AOR-Touch sorgt („Follow Me“, „Valerie“). Des weiteren steuerte auch Ronny Milianowicz, besser bekannt als Songwriter für u.a. PRIMAL FEAR und Gründer von SAINT DEAMON 3 Songs bei. Die Ballade „Guardian Angel“, zu der es auch einen Videoclip gibt, stammt von Magnus Karlsson. Für Abwechslung ist also gesorgt. Auf der anderen Seite gibt diese Herangehensweise auch der Neuen von PLACE VENDOME diesen Projektcharakter, der kein Bandfeeling aufkommen lässt. Aber hacken wir nicht länger darauf herum, denn die Songs sind größtenteils echt gelungen, nur hier und da gibt es einen Aussetzer, den man sich hätte sparen können. Highlights der Scheibe sind definitiv der Opener „Streets Of Fire“ und das darauf folgende „Guardian Angel“. Aber auch „Believer“ und „A Scene In Reply“ gehören zu den Songs, die sich schnell im Gehörgang festsetzen und die Daseinsberechtigung dieser Veröffentlichung untermauern. Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass natürlich kein Geringerer als Dennis Ward die Produktion übernommen hat, und das ist doch ein Garant für ordentlichen Ohrenschmaus, oder? „Streets Of Fire“ wird zwar nicht die Platte des Jahres, ist aber auf solidem Felsen gebaut und macht Spaß. Stefan
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