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Klassischen progressiven Metal im Stile von DREAM THEATER, SYMPHONY X oder LABYRINTH (die mir beim Hören von "Quantum Leap" desöfteren in den Sinn kamen) haben sich die Griechen von PERSONA NON GRATA verschrieben. Und sie machen sicher vieles richtig. Während Sänger Aris Pirris zwar manches Mal (besonders in den hohen Lagen) ein wenig angestrengt bzw, die Töne rauspressend klingt, hat er im Gegenzug aber eine sehr gute Emotionen transportierende Stimme und trifft die Töne auch gut. Auch die Gitarrenarbeit ist gut geworden und an der Rhythmusfraktion gibt es auch nichts zu bemängeln. Den TÜV haben PERSONA NON GRATA damit locker bestanden. Allerdings werden sie es nicht als Klassiker schaffen, denn dazu sind die Kompositionen viel zu oft ohne erkennbaren roten Faden aufgebaut und auch wenn sie sich nicht in Frickelorgien ergehen, so ist es doch schwierig sämtlichen Breaks nachfolgen zu können. Warum man dann ausgerechnet das sehr sperrige "Imaginative Mind" als ersten Track ausgewählt hat, macht es auch nicht leichter. Denn Stücke wie "Evil Feelings", "Redemption Of Sins" und das traurige und endlich Emotionen versprühende "Captive" sind eindeutig die besseren Songs. Dem gegenüber stehen aber viel zu kopflastige Stücke wie auch "Grief", das man als Nicht-Musiker vielleicht gar nicht verstehen kann. Ich war jedenfalls überfordert damit. Sollten PERSONA NON GRATA sich nächstes Mal aber auf den roten Faden besinnen und ansonsten eine ähnlich gute Leistung vollbringen, so könnten die großen Vorbilder tatsächlich das Fürchten bekommen. "Quantum Leap" ragt so leider nicht aus dem gehobenen Mittelmaß heraus.
Markus
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