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pod - when angels and serpents dance

Band: P.O.D.
Album: When Angels And Serpents Dance
Spielzeit: 51:21 min.
Plattenfirma/Vertrieb: Cooking Vinyl/Indigo
Homepage: www.payableondeath.com oder www.myspace.com/payableondeath
Wertung: 7
Nun liegt es also vor, das bereits siebte Album in der Bandgeschichte von P.O.D. Nach etlichen Verzögerungen, die es ja auch schon bei früheren Veröffentlichungen gab, hat das Quartett aus San Diego die Kurve gekriegt und steht mit „When Angels And Serpents Dance“ jetzt auch in Deutschland in den Startlöchern (das Album wurde in den USA bereits im April veröffentlicht).  Die Sieben wird ja gemeinhin als positive Ziffer gewertet, da kann doch eigentlich nichts schief gehen. Dazu kommt noch, dass die Jungs ja auch im Namen den Herrn unterwegs sind. Zwar hat die Band in der letzten Zeit zumindest kommerziell nicht mehr an ihren größten Erfolg „Satellite“ von 2001 anknüpfen können, aber das schließt ja nicht kategorisch aus, dass 2008 kein gutes Jahr für die einstigen Megaseller sein kann. Wieder mit an Bord ist Ex-Sechssaiter Marcos Curiel, und das merkt man auch an der Gitarrenarbeit. Zudem können P.O.D. eine ordentliche Latte an Gastmusikern vorweisen, z.B. Mike Muir von den SUICIDAL TENDENCIES oder Page Hamilton von HELMET. Und dass die Band über den Tellerrand schauen kann, beweist sie mit dem Reggaesong „I´ll Be Ready“ mit den MARLEY GIRLS als Backgroundchor. Insgesamt würde ich „When Angels And Serpents Dance“ auch um einiges softer bezeichnen, dafür aber auch um einiges erwachsener. Sänger Paul „Sonny“ Sandoval hat das Singen für sich entdeckt, mehr noch als auf jedem anderen Album. Für die Tatsache, dass der gute Mann ursprünglich nur rappen wollte, ist das doch recht beachtlich. Trotzdem fehlt mir der ein oder andere Hit auf diesem Album. Die Songs kommen größtenteils nicht so spritzig und frisch aus der Hüfte, wie es noch anno 2001 der Fall war. Insgesamt gibt es einfach zu viel Schatten („Shine With Me“, „Rise Against“) und zu wenig Licht („Addicted“, „God Forbid“) für einen weiteren großen Wurf. Leider ist es halt so, dass sich jede Band immer am größten Erfolg messen lassen muss, bei P.O.D. wird das auf jeden Fall nicht „When Angels And Serpents Dance“ sein. Für Fans der Band aber trotzdem empfehlenswert.
Stefan

 

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