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Band: OverKill Album: Ironbound Spielzeit: 57:49 min. Plattenfirma/Vertrieb: Nuclear Blast VÖ.: 29.01.2010 Homepage: www.wreckingcrew.com und www.myspace.com/overkill Wertung: 9,5 von 10 Pünktlich zum 25jährigen Bandjubiläum knallt uns die New Yorker Thrash Legende OverKill ein neues Album vor den Latz. Waren die letzten Alben um Blitz und D.D. Verni immer gutklassig haben wir es hier mit einem Brecher zu tun mit dem kein Fan mehr gerechnet hat. "Ironbound" streckt allen Zweiflern und Nörglern den Mittelfinger entgegen und zeigt eindrucksvoll dass die alten Herren es immer noch drauf haben. Dabei geht es mit "The Green And Black" ungewöhnlich los. Über 8 Minuten steigert sich der Song von einem ruhigen Rocker in immer weitere Raserei. Hier wird gerifft, geknüppelt und soliert als gäbs kein Morgen mehr. Klasse! Auf diesem Album ist alles vertreten. Typischer OverKill Banger Stoff in Form von "Bring Me The Night" und "Endless War", eine höllisch groovende Dampframme mit "The Head And Heart" und feinstes Thrash Futter wie "In Vain" oder den Titeltrack. Besonderes Highlight auf dieser Scheibe ohne Hänger ist der Track "Killing For A Living". Abgehacktes Riffing und total fiese Vocals stellen die Nummer auf eine besondere Stufe. Einfach geil wie sich die Strophe aufbaut um dann in einem rasenden Refrain zu explodieren. Dieser Song ist abwechslungsreich, treibend und wird bei zukünftigen Konzerten garantiert zu einem völligen Burner werden. "Ironbound" ist all das was die Fans in den letzten Jahren bei den Veröffentlichungen von OverKill vermisst haben. Schnell, fies, rotzig und der ideale Stoff zum Bangen und Abschädeln. Ich gehe sogar so weit zu behaupten dass "Ironbound" das beste OverKill Album seit dem Meisterwerk "The Years Of Decay" ist. Welcome back Guys! Steve
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