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ov hell - the underworld regime

Band: Ov Hell
Album: The Underworld Regime
Spielzeit: 37:35
Label/Vertrieb: Indie Recordings
Homepage: www.ovhell.com oder www.myspace.com/ovhell
Wertung: 8
Ov Hell, was ist das denn?
Hinter dem Namen verstecken sich zwei norwegische Burschen, die eigentlich in anderen
Bands zu Hause sind. Nämlich King (Bass) von Gorgoroth, Shagrat (Gesang) von Dimmu
Borgir. Außerdem sind noch weitere wichtige Musiker aus dem Metal-Bereich vertreten, die
da wären: Ice Dale (Gitarre) von Enslaved, Teloch (Gitarre) von 1349/God Seed und Frost
(Schlagzeug) von Satyricon. Bei so einem Line-Up hat man natürlich eine enorme
Erwartungshaltung. Die Frage ist jetzt, ob sie erfüllt wird oder nicht. Bei Betrachtung des
Albumcovers „Underworld Regime“, auf dem die Herren King und Shagrat – natürlich im
traditionellen Corpse-Paint – gekonnt in ihrer Nieten,-Stachelgarnitur posen, lässt die Frage
auf das Genre nur eine Antwort zu: Black Metal wird geboten, liebe Leute! Die insgesamt 8
Songs erinnern an den typischen Dimmu Borgir Sound (ok, das Keyboard wird bei Ov Hell
nur minimal eingesetzt), da die krächzende Stimme von Shagrat einfach zu markant ist. Ich
finde das aber gar nicht schlimm! Im Gegenteil: die Musik klingt authentisch, nicht
übertrieben böse, aber doch dreckig und packend. Der Gitarren-Sound ist typisch Black
Metal: hohes Tempo, dichte, verzerrt klingende Riffs und auch mal dissonante Klänge. Als
Einstimmung gibt’s vorab immer lustige Intros, zum Beispiel bei meinem Lieblingssong: Post
Modern Sadist. Ein wirklich professionelles Black Metal Album!
Fazit: für den truen Black Metaller ist das Album definitiv nichts. Aber alle anderen sollten
mal reinhören und für Dimmu Borgir und Gorgoroth ist „The Underworld Regime“ ein
absoluter Geheim-Tipp.
Franziska

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ODER  UND 

 

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