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Band: Nova Orbis Album: Imago Spielzeit: 53:37 min. Plattenfirma/Vertrieb: Lugga Music Veröffentlichung:6. Januar 2010 Homepage: www.myspace.com/novaorbis oder www.reverbnation.com/novaorbis WERTUNG: 4,5 Nova Orbis heisst übersetzt „Neue Welt“. Was uns die Band aus Bogotá (Südamerika) hier bietet, ist aber so ganz und gar nicht neu. Vielmehr klingen die insgesamt 10 Songs der 2005 gegründeten Combo sehr nach den Anfängen von Nightwish, mit Ausnahme des weiblichen Gesangs. Da klingt nichts opernhaft oder weiblich. Er erinnert eher an die Stimme von einem Herren, der sich dem Power-Metal verschrieben hat, also für eine Frauenstimme recht tief und kräftig. Nun aber zur restlichen Musik und zum Album: das Intro wird meist von pompösem Orchester (Mischung aus Geigen, Keyboards und nochmals Geigen) eingeleitet. Dann folgt meist eine Strophe, gesungen von Ana Barajas. Danach folgen holprige Gitarrenriffs und Keyboard-Sprengsel. Und zur Abwechslung mal männlicher Gesang durch José David Barajas. Die Riffs sind in keinster Weise ansprechend, der Versuch ein Solo hinzubekommen scheitert kläglich. Den kratzigen Gesang von Ana empfinde ich eher als störend, da er nicht zur restlichen Musik passt. Die Keyboard-Passagen werden von Song zu Song ausgedehnter und nerven irgendwann. Eine schöne Abwechslung bietet einzig Nummer 5 „Change“, denn hier werden typisch kolumbianische Instrumente eingesetzt, wie „Tiple“ und „Bandola“. Kurz und gut: ein Gothik-Metal Album, das für meinen Geschmack sogar noch unter dem Durchschnitt liegt. Franziska
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